Werbefilmer wartet auf den Break Even
Neue Sentimental produziert weiter Verluste

Der Werbefilmproduzent Neue Sentimental Film AG hat im dritten Quartal entgegen eigenen Erwartungen die Gewinnschwelle nicht erreicht und erwartet auch im Schlussquartal des Jahres rote Zahlen. Der Break Even im operativen Geschäft soll nach Angaben vom Dienstag nun 2003 geschafft werden.

Reuters FRANKFURT. Der operative Verlust habe im Zeitraum Juli bis September 204 000 Euro betragen, teilte das am Neuen Markt gelistete Unternehmen am Dienstag mit. Mitte Oktober hatte Finanzvorstand Klaus Niemeyer noch erklärt, die Gewinnschwelle werde voraussichtlich erreicht.

Niemeyer sagte Reuters nun am Dienstag, auf Grund von Abschreibungen auf Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen werde auch das vierte Quartal im Minus enden. Beim Umsatz würden die angepeilten 45 Millionen Euro wegen der Entkonsolidierung mehrerer Töchter auch nicht erreicht. Niedermeyer gehe nun von rund 41 Millionen Euro Umsatz für 2002 aus.

2003 erwarte er aber eine "deutliche Steigerung" sowohl beim Ergebnis wie beim Umsatz. "Wenn wir 2003 nicht mindestens 1,5 Millionen Euro Gewinn machen, dann sehe ich keinen Grund mehr, an der Börse zu bleiben", kündigte er ferner an.

Der Umsatz des Werbefilm-Konzerns stieg den Angaben zufolge im dritten Quartal zum Vorjahreszeitraum um 70 Prozent auf 11,8 Millionen Euro. Neue Sentimental hob hervor, dass der Werbefilmbereich seiner US-Aktivitäten erstmals schwarze Zahlen geschrieben habe.

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