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Werbeflaute in der Medienbranche hält an

Der Bruttowerbeaufwand in den klassischen Medien Print, Fernsehen, Hörfunk und Plakat ging im 1. Quartal 2002 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,2 Prozent auf 3,9 Mrd. ? zurück. Das teilte die A.C. Nielsen Werbeforschung S+P GmbH am Donnerstag in Hamburg mit.

dpa HAMBURG. "Voraussetzung für ein erneutes Wachstum des Werbemarktes wäre eine volkswirtschaftliche Erholung", sagte Geschäftsführer Ludger Vornhusen.

Den höchsten Rückgang verzeichnete die Fernsehwirtschaft, deren Werbeeinnahmen um 6,sieben Prozent auf 1,sieben Mrd. ? sanken. In Publikumszeitschriften wurde für 906,4 Mill. ? Werbung geschaltet (minus 4,sechs Prozent), bei den Fachzeitschriften waren es 104,9 Mill. ? (minus 2,3 Prozent). Die Werbeerlöse der Zeitungen fielen mit 859,drei Mill. ? 5,8 Prozent niedriger aus als im Vorjahresquartal. Allerdings berücksichtigt Nielsen nicht die lokalen und Kleinanzeigen.

Über die Radiosender wurden für 233,4 Mill. ? Werbespots verbreitet, ein Minus von 1,neun Prozent. Allein bei der Plakatwerbung verzeichneten die Medienforscher einen Zuwachs von 9,8 Prozent auf 104,3 Mill. ? Allerdings sei diese Zahl auf Grund einer Methodenänderung nur eingeschränkt mit dem Vorjahresquartal vergleichbar, hieß es.

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