Werbung in der Krise
Scholz & Friends im Minus nach Börsengang

Die Werbeagentur Scholz & Friends ist nach dem Börsengang zunächst einmal in die Verlustzone geraten. Auf der Grundlage von vorläufigen Zahlen präsentierte die Agentur einen Fehlbetrag von 1,4 Millionen Euro. Im Vorjahr - also vor dem Börsengang - machte sie noch 1,8 Millionen Euro Gewinn.

dpa BERLIN Der Umsatz lag mit 74,4 Millionen Euro etwas höher als erwartet. Im Pro-Forma-Vergleich zum Vorjahr ergab sich auch hier ein Rückgang von 8,1 Millionen Euro.

Die gesamte Werbebranche steckt in der Krise, weil viele Unternehmen wegen der Konjunkturflaute ihre Werbeetats drastisch gekürzt haben. Trotzdem war Scholz & Friends mit Sitz in Hamburg und Berlin Ende November 2001 als erste deutsche Agentur an die Börse gegangen. Die Aktie startete damals bei 4,10 Euro. Am Donnerstagnachmittag notierte sie bei 3,57 Euro.

Vorstandschef Thomas Heilmann bekräftigte das Ziel, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im laufenden Jahr verdreifachen zu wollen. 2001 lag das EBIT nach den vorläufigen Zahlen bei 1,4 Millionen Euro, was den Erwartungen entsprach.

Die endgültigen Zahlen sowie die Ergebnisse des ersten Quartals 2002 will Scholz & Friends Anfang Mai vorstellen. Weltweit beschäftigte das Unternehmen zum Jahresende 744 Mitarbeiter in 13 Ländern.

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