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Werder-Sportdirektor: «Wir wollen wieder den Titel

Bremen (dpa) - Der deutsche Meister und Pokalsieger Werder Bremen strebt auch nach dem Weggang der Leistungsträger Ailton und Mladen Krstajic (beide Schalke 04) einen Bundesliga-Spitzenplatz an.

Bremen (dpa) - Der deutsche Meister und Pokalsieger Werder Bremen strebt auch nach dem Weggang der Leistungsträger Ailton und Mladen Krstajic (beide Schalke 04) einen Bundesliga-Spitzenplatz an.

Sportdirektor Klaus Allofs nannte für die nächste Saison die Qualifikation für die Champions League oder für einen internationalen Wettbewerb als Ziel. Auch die Titelverteidigung ist ein Thema. «Natürlich wollen wir wieder den Titel. Aber wir wissen auch, wie schwierig das ist», sagte Allofs im Interview mit der «Kreiszeitung Syke».

Nach dem ersten Double in der Vereinsgeschichte wollen die Bremer die Herausforderung, sich erneut zu beweisen, mit einem veränderten Team annehmen. Neben den Zugängen Miroslav Klose, Frank Fahrenhorst und Gustavo Nery sollen noch zwei Profis verpflichtet werden. «Wir wollen auf jeden Fall einen Spieler für das Mittelfeld holen. Und in meinem Sinne wäre es, wenn noch ein weiterer Defensivspieler dazukommen würde», erklärte Allofs. Als Zugang ist der brasilianische Weltmeister Roque Junior vom AC Mailand im Gespräch. Er ist derzeit an den AC Siena ausgeliehen.

Trotz der Millionen-Einnahmen aus der Champions League will Allofs «weiterhin ganz genau aufs Geld achten». Diese Linie soll auch in den Verhandlungen mit Spielern, deren Verträge in den nächsten Jahren auslaufen, beibehalten werden. «Wir haben bei Werder eine bestimmte Gehaltsstruktur mit einigen wenigen Topverdienern, einer großen Mitte und jungen Spielern mit Perspektive. Daran wird sich so schnell nichts ändern. Wir müssen aufpassen, dass wir plötzlich nicht nur noch Topverdiener haben», sagte der 47-Jährige.

Zu der Zukunft von Mittelfeld-Regisseur Johan Micoud beim SV Werder äußerte sich Allofs optimistisch. Der Vertrag des Franzosen läuft 2005 aus, ohne eine Gehaltserhöhung dürfte er kaum zu halten sein. Vom Sparkurs will der Werder-Geschäftsführer auch bei Micoud nicht abweichen: «Das gilt grundsätzlich für jeden. Aber leiten Sie daraus jetzt bitte nichts ab. Wir werden mit Johan verhandeln - und die Tatsache, dass er dazu bereit ist, werte ich ganz klar als positives Signal.»

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