Werksspionage
Formel-1-Spionageaffäre weitet sich aus

Die Spionage-Spekulationen in der Formel 1 weiten sich aus. Nach Toyota in der Vorwoche rückt jetzt Michael Schumachers Rennstall Ferrari in den Blickpunkt. Zwei ehemalige Ferrari-Ingenieure stehen nach Angaben der "La Gazzetta dello Sport" im Verdacht, Werksspionage begangen zu haben.

HB MODENA. Damit werde bereits gegen drei ehemalige Ferrari-Mitarbeiter wegen Werksspionage ermittelt, hieß es. Nach Medienberichten in Italien vom Dienstag durchsuchte die italienische Polizei am Montag drei Firmen und eine Privatwohnung in der Umgebung des Ferrari-Werks in Maranello.

Bereits Ende letzter Woche hatte die Kölner Polizei nach Medienberichten Entwicklungslabors des bei Köln beheimateten Toyota - Rennstalls sowie die Privatwohnung eines Mitarbeiters des japanischen Autokonzerns durchsucht. Die auf Bitte der italienischen Behörden in Köln beschlagnahmten Unterlagen sind nach Angaben der "La Gazzetta dello Sport" noch nicht bei der Staatsanwaltschaft in Modena eingetroffen. Die Staatsanwälte gaben keinen Kommentar zum Stand der Ermittlungen ab.

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