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Werkvertragsrecht

BGH-Urteilvom 08.01.2004 00:00:00 - VII ZR 181/02



Bundesgerichtshof
Werkvertragsrecht


BGB §§ 631 Abs. 1, 133, 157

Die Wohnflächen gehören zu den zentralen Beschaffenheitsmerkmalen des vom Bauträger geschuldeten Objektes. Fehlen in einem Erwerbervertrag Angaben hierzu, sind die einseitigen Vorstellungen des Erwerbers für den Inhalt des Vertrages maßgeblich, wenn der Bauträger in eigener oder zurechenbarer Kenntnis des Willens des Erwerbers den Vertrag abschließt.

BGB §§ 631 Abs. 1, 133, 157, 166 Abs. 1



Beauftragt der Bauträger eine Hilfsperson mit der Anwerbung der Kunden und mit den Vertragsanbahnungsgesprächen und schaltet der Verhandlungsgehilfe einen selbstständigen Vermittler ein, sind dessen Kenntnisse über die einseitigen Vorstellungen des Erwerbers dem Bauträger zuzurechnen, wenn dieser mit der Einschaltung des Untervermittlers rechnen musste.



BGH-Urteil vom 08.01.2004 - VII ZR 181/02





Quelle: DER BETRIEB, 24.03.2004

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