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Werner Bischof: Schweizer Meisterfotograf mit kurzem Leben

Dem Schweizer Fotografen Werner Bischof blieb wenig Zeit zum Fotografieren. Er wurde nur 38 Jahre alt, starb 1954 bei einem Autounfall. Er schaffte trotzdem den Aufstieg zu einem international angesehenen Fotokünstler, wurde Mitglied der Agentur Magnum, reiste durchs Nachkriegseuropa, nach Indien, Südamerika, Indochina.

dpa WABERN-BERN. Dem Schweizer Fotografen Werner Bischof blieb wenig Zeit zum Fotografieren. Er wurde nur 38 Jahre alt, starb 1954 bei einem Autounfall. Er schaffte trotzdem den Aufstieg zu einem international angesehenen Fotokünstler, wurde Mitglied der Agentur Magnum, reiste durchs Nachkriegseuropa, nach Indien, Südamerika, Indochina.

Immer war er mit seiner Kamera unterwegs, mit der er den Alltag seiner Zeitgenossen in grafisch sorgfältig gestalteten, oft anrührenden Bildern festhielt: den zerschossenen Reichstag, die deutschen Trümmerfrauen, den Hunger in Indien, die gottgleiche Verehrung des japanischen Kaisers, den Krieg in Indochina oder Opiumraucher in Hongkong. Bischofs Bilder sind unmittelbar und ungekünstelt. Wer sie betrachtet hat das Gefühl, mit eigenen Augen gesehen zu haben - so gut ist es dem Schweizer gelungen, in den Alltag der Menschen, ihre Arbeit oder ihre Feste einzudringen. Zu seinem 50. Todestag erscheint jetzt Bildband.



Werner Bischof

Leben und Werk

Benteli Verlag

256 S., 65 ?

Isbn 3-7165- 1335-0

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