Wertberichtigungsbedarf von 40 Mill. Euro
Biodata schließt Insolvenzantrag nicht aus

Die Biodata AG schließt nach einer millionenschweren Wertberichtigung einen Insolvenzantrag nicht aus. "Wenn sich die Situation nicht ändert, dann müssen wir in drei Wochen Insolvenz einreichen", sagte Unternehmenssprecher Heiko Scholz am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa-AFX.

dpa-afx LICHTENFELS. Biodata hatte zuvor einen Wertberichtigungsbedarf in Höhe von 40 Mill. Euro bekannt gegeben.

Aufgrund der kritischen Lage schloss der Sprecher weitere betriebsbedingte Entlassungen nicht aus. "Bisher sind in diesem Jahr 50 Arbeitsplätze abgebaut worden." Derzeit beschäftigt Biodata rund 250 Mitarbeiter. Die Schließung einer Zweigstelle in der Schweiz werde voraussichtlich nicht die letzte sein. "Ich rechne fest damit, dass weitere Standorte geschlossen werden", sagte Scholz.

Um eine Insolvenz abzuwenden, verhandelt Biodata mit möglichen Investoren. Namen wollte Scholz aber nicht nennen. Er machte auch keine Angaben, wann die Verhandlungen abgeschlossen sein könnten.

Der Wertberichtigungsbedarf resultiere vor allem aus Forderungen an die Tochterunternehmen, sagte Scholz. Allein 16 Mill. Euro seien in Form von Krediten an die Töchter geflossen.

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