Wertentwicklungsanalyse der Aktienfonds für die Bereiche Telekommunikation und Medien
Börsengehandelte Indexfonds schlagen sich gut

Ein gutes Ergebnis für Indexfonds: Unter 42 Aktienfonds für Titel aus den Bereichen Telekommunikation und Medien liegen zwei Indexprodukte auf vorderen Plätzen.

HB/vwd FRANKFURT/M. Mit Zwölfmonats-Wertverlusten per Ende Juli von 38,15 und 39,80 % liegen der Dow Jones Euro Stoxx Telecommunications Ex bzw. der Dow Jones Stoxx 600 Telecommunications Ex im Top-Trio. Es handelt sich um börsengehandelte Indexfonds ("Exchange Traded Funds"), Produkte der Hypovereinsbank-Tochter Indexchange. Die Produkte sind laut Vorstand Andreas Fehrenbach jederzeit voll investiert und können gemäß dem Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften (KAGG) auch die großen Werte, die über zehn Prozent des Index ausmachten, abbilden, betont Fehrenbach. Beim Euro Stoxx Telecommunications sind dies die 16 Giganten des Euro-Raums. Telefonica sind laut Fehrenabch mit fast 28 %, Deutsche Telekom mit 18 %, Telecom Italia mit knapp 13 % und Telecom Italia Mobile über 11 % berücksichtigt. Der europäische Unternehmen umfassende Stoxx Telecommunications Ex ist dagegen mit 25 Einzeltiteln besetzt und umfasst zusätzlich Aktien aus Dänemark, Großbritannien, Norwegen, Schweden und der Schweiz. Absolutes Indexschwergewicht ist der Mobilfunkkonzerns Vodafone mit über 35 % Quote.

Ein Minus von 43,17 % bringt den Lux-Telecommunication der MM Warburg Luxinvest auf Platz acht. "Der Fonds ist in erster Linie in die großen Telefonanbieter investiert", erklärt Fondsmanager Michael Kohlhase von der Münchener Dr. Kohlhase Vermögensverwaltungsgesellschaft und nennt als Beispiele Vodafone, Deutsche Telekom, Telefonica, Telecom Italia und Telecom Italia Mobile. Der Top-Wert im Fonds ist die Vodafone-Aktie mit fast 10 % des Fondsvermögens. Der Konzern sei weltweiter Marktführer und könne beim Aufbau des weltweiten Mobilfunknetzes Synergieeffekte erzielen. Es folgt die T-Aktien mit einer Quote von deutlich über 9 %. "Die Telekom dürfte von ihrer starken Stellung im Festnetzgeschäft profitieren", betont Kohlhase. Er traue dem Konzern einen zügigen Abbau der Schulden von 64 Mrd. Euro zu.

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