Wertentwicklungsanalyse der Aktienfonds für Technologiewerte
Mit High-Tech aus Asien an die Spitze

Die schweizerische UBS setzt auf das Potenzial fernöstlicher Firmen. Sie sucht ihre Chance beipielsweise bei taiwanesischen und indischen High-Tech-Schmieden. Die kurzfristigen Perspektiven schätzen die Experten angesichts anstehender Unternehmensergebnisse allerdings zurückhaltend ein.

HB/vwd FRANKFURT/M. Outsourcing als Anlagethema ist für den UBS-Fondsmanager Shou-Pin Choo der Schlüssel zu guter Performance. Choo verwaltet den UBS(Lux) Equity Fund - Asian Technology, der mit einem Wertgewinn von 12,26 % die Jahresbilanz 2001 der 86 auf Technologiewerte ausgerichteten Aktienfonds anführt (Tabelle). Allein im Dezember legte das Produkt von UBS Asset Management 17,32 % zu

.

Laut Choo hängt der wirtschaftliche Erfolg von Technologiefirmen gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten maßgeblich davon ab, dass nicht zum Kerngeschäft gehörende Aktivitäten ausgegliedert werden. "Outsourcing kann einem Unternehmen helfen, seine Kosten zu senken, die Bilanz zu verbessern und die Marktreife seiner Produkte zu beschleunigen", erklärt der UBS-Mann. Zur guten Fondsperformance habe neben der Konzentration auf das Thema Outsourcing die Ausrichtung des Fonds ausschließlich auf Firmen aus dem asiatisch-pazifischen Raum (ohne Japan) beigetragen. "Die Bewertungen von Technologieaktien in dieser Region waren in den zurückliegenden Monaten viel günstiger als etwa die ihrer Wettbewerber in den USA", erklärt Choo.

Mittelfristig halte er Technologiefirmen aus dieser Region unverändert für ein attraktives Investment. Die Region Asien-Pazifik biete mit ihrem großen Angebot an billigen und gut ausgebildeten Arbeitskräften die Basis für die Entwicklung und Herstellung zahlreicher Technologieprodukte und-dienstleistungen. Zu seinen Favoriten zählten United Micro Electronics Corp (UMC), einen Spezialisten für integrierte Schaltungen, Samsung Electronics, Hersteller unter anderem von DRAMs, also von Speicherchips, oder Asustek, Hersteller von Systemplatinen für PC.

Kurzfristig würden die Kursentwicklungen sehr davon abhängen, welche Ergebnisse die einzelnen Unternehmen in nächster Zeit liefern könnten. Gute Chancen gebe er UMC sowie dem ebenfalls taiwanesischen Unternehmen Mediatek, das optische Speicher wie beispielsweise CDs oder DVDs herstelle. Eine weitere interessante Firma sei Satyam Computers, ein indischer Spezialist für IT-Dienstleistungen. In diesen drei Aktien seien rund 17 % der Fondsmittel angelegt.

Platz zwei belegt mit einer Performance von 8,75 % der Seligman Horizon US Communications and Information Fund A. Im Unterschied zum UBS-Produkt investiert dieser Fonds der US-Gesellschaft J. & W. Seligman überwiegend in die Aktien US-amerikanischer Gesellschaften. Fondsmanager Paul H. Wick setzt eigenen Angaben zufolge vor allem auf Unternehmen mit starkem Wachstumspotenzial. Besonders stark investiert sei er in Unternehmen aus den Bereichen Anwendungssoftware, auf die knapp 20 % des Fondsvermögens entfielen.

Zu den zehn größten Einzelpositionen, in denen zusammen mehr als 40 % der Fondsmittel stecken, zählen Wick zufolge Lexmark International Group, Hersteller von Druckern, Synopsys, ein Chipentwickler für die Halbleiterindustrie, der Softwareentwickler Symantec sowie der Softwaregigant Microsoft.

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