Wertentwicklungsanalyse der Aktienfonds für US-Standardwerte
Experten erwarten Erholung bei McDonald’s

Erfolg bedeutet Verlustminimierung: Das illustriert das Portfolio des W&W US Equity Fund.

HB/vwd FRANKFURT/M. Das Produkt der W & W Asset Management Dublin, der irischen Fondsgesellschaft der Gruppe Wüstenrot & Württembergische, liegt mit einem Zwölfmonats-Wertverlust von 23,95 % immer noch auf dem dritten Platz unter 221 Aktienfonds für US-Standarwerte.

"Es fällt schwer, angesichts der weltpolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten einen positiven kurzfristigen Ausblick für die Aktienmärkte zu geben, erklärt John McGrath, der geschäftsführende Direktor von W & W. Grundsätzlich folge der Fonds einer konservativen, langfristigen Anlagestrategie, die auf einer Mischung aus Sektoren- und Einzelwertauswahl beruhe.

Derzeit sei Microsoft mit knapp 5 % Fondsquote der wichtigste Einzelwert. Der Fondsanteil des Software-Giganten wurde laut McGrath zuletzt noch ausgebaut. "Microsoft sollte von der Beschleunigung in der Computer-Entwicklung und von der neuen ?.Net?-Strategie profitieren", glaubt McGrath. Ebenfalls gut investiert sei der Fonds beim Pharmakonzern Pfizer, dem Ölkonzern Exxon Mobil und der Finanzgruppe Citigroup.

Auf ein konzentriertes Portfolio von derzeit etwa 30 Werten setzt Heiko Breiholz, Fondsmanager des Hansaamerika. Mit einem Verlust von 29,80 % rangiert das Produkt der Kapitalanlagegesellschaft Hansainvest auf dem neunten Platz. Kaufbare Titel sind laut laut Breiholz vor allem die im Dow Jones enthaltenen Titel, es könnten aber auch Nasdaq-Aktien oder Werte aus dem S & P-500-Index beigemischt werden.

Größter Einzelwert sei aktuell McDonald?s mit 5 % Fondsquote: "Da haben wir noch einmal zugekauft", sagt Breiholz, "das ist eine typische Restrukturierungsstory." Der Markt habe bei McDonald?s maßlos übertrieben, als der Wert bis auf etwa 14 US-Dollar abgerutscht sei. "Für uns ist das eine 25-Dollar-Aktie", betont Breiholz. Auf Exxon Mobil entfielen derzeit ebenfalls rund 5 %. "Wir haben bewusst mehrere Energiewerte ins Portfolio genommen", sagt der Fondsmanager, "Wir glauben, dass Ölwerte auch nach einem schnellen Irak-Krieg eine überdurchschnittliche Kursentwicklung zeigen werden". Die Bewertungen im Ölsektor seien historisch gesehen sehr niedrig: "Das sollte den Markt eher unterstützen."

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