Wertentwicklungsanalyse der Aktienfonds mit Anlageschwerpunkt Lateinamerika
Kultbier Corona – Favorit der Fondsmanager

Das Produkt der zur norwegischen Finanzgruppe Den norske Bank (DnB) gehörenden Fondsgesellschaft Carlson belegt mit einem Zwölfmonats-Wertverlust per Ende Oktober von 14,86 % unter 32 Fonds für lateinamerikanische Aktien den fünften Platz.

HB/vwd FRANKFURT/M. "Mexiko wickelt 90 Prozent seines Handels mit den USA ab und ist daher stark abhängig von der dortigen wirtschaftlichen Lage", erklärt Mansoury. Sie ergänzt: "Wir sehen aber die Situation in den USA und damit auch in Mexiko zunehmend positiv." Der Anteil mexikanischer Titel liege derzeit bei rund 48 %. Brasilianische Aktien seien mit 37 % berücksichtigt. Mit 9 % bzw. 3 % folgten Aktien aus Chile und Peru.

Als die derzeit größten Einzelwerte nennt Mansoury die mexikanischen Telefongesellschaften Telefonos de Mexiko und America Movil mit insgesamt 17 % Anteil am Fondsvermögen. Mit knapp 6 % berücksichtigt seien Titel der Firma Grupo Modelo, "die starke Exportumsätze erziele". Das Unternehmen stelle das Kultbier Corona her. Diese Aktien gehörten zu den "wahren Anlagewetten" des Carlson- Teams. Damit meint Mansoury Titel, die nicht zu den größten Einzelwerten gehören müssen, deren Gewichtung aber deutlich höher als im Vergleichsindex ist.

Ähnlich wie beim Carlson-Produkt entfallen auch beim MLIIF Latin America Fund rund 48 % des Fondsvermögens auf mexikanische Titel, während Brasilien mit 38 % den zweiten Platz in der Länderstruktur belegt. Der Fonds der Kapitalanlagegesellschaft Merrill Lynch International Investment Funds rangiert mit einem Wertverlust von 16,16 % auf den achten Platz.

Laut Fondsmanagerin Josephine Ragni liegt "der Anlageschwerpunkt des Fonds an den Märkten in Brasilien, Mexiko, Argentinien, Chile und Venezuela." In der Branchenbetrachtung setze sie derzeit vor allem auf Aktien aus dem Bereich Kommunikationsdienste mit einer Fondsquote von 26 %.

Unter den fünf größten Einzelwerten liegen nach Angaben Ragnis derzeit Telefonos de Mexico mit über 9 % und Petroleo Brasileiro mit 8 % Anteil am Fondsvermögen vorne. An dritter Stelle rangiere die Companhia Vale do Rio Dolce mit über 7 %. Das brasilianische Unternehmen betreibe Bauxit,- Eisenerz,- Mangan-, Kali- und Goldminen, produziert Aluminium und Aluminiumlegierungen und sei auch in der Holz- und Papierproduktion aktiv.

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