Wertentwicklungsanalyse der Aktienfonds mit Branchenschwerpunkt Telekommunikation und Medien
Indexfonds gewinnt mit AOL-Untergewichtung

"Wir investieren in Aktien der Freizeit- und Medienbranche, die in der FTSE-Börsenmesslatte enthalten sind", erklärt Axel Riedel vom Fondsmanagement der Commerzbank-Tochter CICM. In den 12 Monaten per Ende März kommt der angesprochene CB Media & Entertainment Fund A mit-8,05 % auf Rang eins unter den 39 Aktienfonds mit Anlageschwerpunkt Telemedien.

HB FRANKFURT/M. Dass der Fonds deutlich besser als die im Financial-Times-Index vertretenen Medien- und Freizeitaktien abschnitt, begründet der Fondsmanager mit der gesetzlich vorgeschriebenen Grenze der maximalen Einzelaktienanlage. Dadurch habe der Fonds die hohen Verluste bei der größten Position, dem US-Mediengiganten AOL Time Warner, abfedern können. Die Aktie mache aktuell 9,4 % des Fondsvermögens aus.

Von den zehn größten Positionen im Fonds dominierten Medienwerte aus den USA. Die zweite größte Position ist der US-Konzern Viacom, der u.a. die Fernsehstationen MTV, CBS und Nickelodeon sowie Paramount Pictures besitze. Die Aktie komme auf 8,9 % des Fondsvermögens. Es folgten Walt Disney, Vivendi Universal, Clear Channel und Liberty Media, die teilweise deutlich mehr als 3 % im Fonds auf sich vereinten.

Auf die frühzeitig auf eine Konjunkturverbesserung reagierende Halbleiterbranche konzentriert sich Oppenheim-Fondsmanager Brian Gray. Ein Verlust von 14,94 % in den vergangenen 12 Monaten bringt den erst kürzlich von Santander Multimedia in Patagon Multimedia umbenannten Fonds, der von der Kölner Privatbank Sal Oppenheim für die Santander Direkt Bank betreut wird, auf Platz sechs.

Aus dem stark übergewichteten Halbleitersektor, der fast 26 % des Fondsvolumens ausmache, favorisiere er die Aktien von Micron Technology auf der Herstellerseite und Applied Materials auf der Ausrüsterseite. Inzwischen habe er jedoch Gewinne bei Micron mitgenommen.

Verkauft habe er im März die Aktien von IBM, da er wegen des schwachen Ausblicks für das Service-Geschäft kurzfristig wenig Potenzial für Outperformance sehe. Untergewichtet ist Gray eigenen Angaben zufolge auch im Telekom-Ausrüsterbereich, der mit rund 17 % des Fonds gewichtet sei. Er nennt die Titel von Siemens, Philips und Motorola.

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