Wertentwicklungsanalyse der Aktienfonds mit Schwerpunkt Informationstechnologie
Nordea zählt SAP und Siebel zu den Favoriten

Mit Technologieaktien Geld zu verdienen, bleibt schwierig. Die aktuelle Performanceanalyse weist für die spezialisierten Portfolios meist Verluste aus. Im März ging es allerdings aufwärts.

HB FRANKFURT/M. Lars Krohn bleibt bei seiner Anlagestrategie weiterhin defensiv. Der Fondsmanager des Nordea 1 IT Fund (USD) der nordischen Finanzgruppe Nordea schlägt damit die meisten Konkurrenten. Er liegt mit einem moderaten Zwölfmonats-Wertverlust per Ende März von 8,42 % auf Rang vier im Konkurrenzfeld von 42 Aktienfonds für Titel aus dem Bereich Informationstechnologie.

"Wir gehen derzeit keine großen Abweichungen gegenüber unserer Messlatte, dem MSCI World Information Technologie, ein und suchen Aktien von gut geführten Unternehmen", erklärt Krohn. Den März-Wertgewinn von 6,54 % habe der Fonds größtenteils mit seinen Aktien von Unternehmenssoftware-Herstellern wie SAP und Siebel eingefahren. Auf Titel beider Firmen entfielen über 5 % bzw. mehr als 4 % der Fondsgelder.

Das erwähnte Segment sehe er weiterhin positiv. Auch nach Veröffentlichung der SAP-Zahlen für das erste Quartal habe Krohn seine Position hier nicht verändert. "In meinen Augen ist es ein relatives Argument, dass SAP wegen mangelnder Lizenzumsätze sein Ergebnis nicht erreicht hat", sagt der Fondsmanager. Auch Konkurrenten von SAP stünden vor diesen Problemen. Vorsichtiger sei er dagegen bei Internetunternehmen. Im Fonds komme der Internetportal-Betreiber Yahoo Inc. allerdings auf eine Quote von knapp 6 %. Der Großteil der Gelder sei mit rund 63 % in den USA investiert.

Volker Kuhnwaldt geht davon aus, dass Ende des dritten Quartals die Firmen ihre IT-Budgets wieder ausschöpfen. Der Manager des Fonds Nordinternet der Nordinvest, die zur Vereins und Westbank - gehört, liegt mit-34,15 % auf Rang 38. Der Nordinternet investiert in Aktien von US-Unternehmen, die sich mit dem Aufbau von Infrastrukturen im Datennetz oder der Nutzung des Internets als Vertriebsweg beschäftigen.

Angesichts der US-Konjunkturerholung stockte Kuhnwaldt nach eigenen Angaben den Bereich e-Commerce-Software auf. Zu den größten Positionen gehörten Bea Systems und Siebel mit 9 % bzw. 3 % Fondsquote. "Die Software von Bea Systems wird etwa von Amazon, FedEx und United Airlines genutzt, um Millionen e-Business-Transaktionen täglich abzuwickeln", sagt Kuhnwaldt.

Ebenfalls überzeugt ist Kuhnwaldt von der weiteren Entwicklung des Internets. Unternehmen wie Yahoo, Amazon und Ebay gehörten auf Grund ihrer hohen Nutzerzahlen zu den Toppositionen. Die drei Aktien erreichten eine Fondsquote von insgesamt 23 %.

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