Wertentwicklungsanalyse der AS-Fonds: Aktien mit wenig Risiko als Erfolgsgarant

Wertentwicklungsanalyse der AS-Fonds
Aktien mit wenig Risiko als Erfolgsgarant

Momentan setzt Fondsmanager Michael Trauth im Aktienbereich verstärkt auf Autowerte und Konsumtitel sowie Versicherer und Transportunternehmen, etwa Deutsche Post und Lufthansa.

HB/vwd FRANKFURT/M. Den Spitzenplatz unter den AS-Fonds sicherte Trauth dem BWK AS-Kontinuität der Baden-Württembergischen Kapitalanlage im abgelaufenen Jahr ebenfalls mit einer defensiven Ausrichtung. Der Fonds führt die Jahresbilanz 2001 dieser speziellen Produkte für die Altersvorsorge mit einem Wertverlust von 1,51 % an (Tabelle). Am besten schlugen sich AS-Fonds mit einer defensiven Anlagestrategie, bei denen demnach Anleihen und offene Immobilienfonds dominieren.

Fondsmanager Trauth hat nach eigenen Angaben momentan rund 48 % des Fondsvermögens in Aktien investiert. Der Rest des Geldes stecke in Anleihen in den beiden Offenen Immobilienfonds CS Euroreal sowie SEB Immoinvest. "Vorteilhaft war, dass wir im vergangenen Jahr auf der Aktienseite eher defensive Titel bevorzugten und Technologiewerte nur ganz geringfügig im Fonds vertreten waren", sagt Trauth. Wie viele seiner Kollegen habe er sich auf europäische Ölwerte und spezielle Konsumtitel konzentriert. Auch Autobauer wie Daimler-Chrysler, VW und BMW hätten sich besser als der Gesamtmarkt entwickelt. Untergewichtet seien die Bereiche Banken, Pharma und Medien.

Der BWK-Mann rechnet seinen Angaben zufolge mit anhaltenden Unsicherheiten an den Aktienmärkten. Momentan favorisiere er große Dax-Unternehmen wie Allianz, Deutsche Telekom, Siemens, Daimler-Chrysler, Münchener Rück und Deutsche Bank. Zu den wichtigsten Werten aus dem europäischen Ausland zählten Nokia sowie Total Fina Elf.

Auf der Rentenseite ist Trauths Optimismus aus dem vergangenen Jahr mittlerweile abgekühlt. "Dieses Jahr dürften die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Deshalb konzentrieren wir uns nun auf den mittleren Bereich mit Laufzeiten um sechs Jahre", erklärt er. Außerdem habe man wieder verstärkt Kapital in Staatsanleihen umgeschichtet.

Roland Schmitt betreut den DIT-Altersvorsorge 55plus, der mit einem Abschlag von 2,11 % auf Rang zwei liegt. Der Fondsmanager der Dresdner-Bank-Investmentgesellschaft nennt zwei Gründe für das relativ gute Abschneiden seines Fonds: "Der niedrige Aktienanteil und die Konzentration auf defensivere Werte." Er habe sich im vergangenen Jahr ebenfalls von Technologieaktien weit gehend fern gehalten. Stattdessen bevorzugte er nach eigenen Angaben die Branchen Versorger, Chemie, Pharma und Öl.

Momentan seien rund 40 % des Fondsvermögens in Aktien investiert. Diese Quote wolle er auch im laufenden Jahr beibehalten. 45 % des Fondsvermögens entfielen auf Anleihen und 15 % auf offene Immobilienfonds. Der Fonds sei als einer von vier AS-Fonds nach dem so genannten Lebenszyklus-Konzept aufgelegt worden: Je älter der Anleger, desto höher der Anteil von vergleichsweise wertstabilen Investments im Fonds.

Schmitt glaubt, dass die Konjunktur im letzten Quartal vergangenen Jahres die Talsohle erreicht hat. Die Erholung sollte sich seiner Meinung nach alsbald in steigenden Aktienkursen niederschlagen. Im Aktienbereich setze er unter anderem auf europäische Standardwerte wie Nokia, Münchener Rück, Total Fina Elf, Eni, Ahold, Unilever, Schering und Société Générale. Auf der Rentenseite bevorzuge er Anleihen mit mittleren Laufzeiten.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%