Wertentwicklungsanalyse der Dachfonds mit flexibler Anlageausrichtung
Dachfonds: Schwellenbörsen als Hoffnungsträger

Er setzt auf indexnahe Fonds sowie auf den japanischen Aktienmarkt und die Schwellenbörsen: Andreas Brandt, Fondsmanager des VR-Vermögenskonzept A50. Der Dachfonds von Union Investment, der Fondsgesellschaft des genossenschaftlichen Bankenverbundes, wurde für die R+V Versicherung aufgelegt.

13.8.2001 HB FRANKFURT/M. Er kommt dank eines minimalen Wertverlustes von 3,52% in der Zwölfmonatsperiode per Ende Juni auf den ersten Rang unter 32 Dachfonds mit flexibler Anlagepolitik. Als "flexibel" gelten jene Dachfonds, die ihr Kapital entweder hälftig auf Aktien- und Rentenfonds aufteilen oder bei ihrer Anlagestrategie kaum Beschränkungen unterliegen.

Brandt hält nach eigenen Angaben 52% des Vermögens in Aktienfonds und 46% in Rentenfonds. Seit Anfang April habe er das Aktiengewicht erhöht, halte nun sogar knapp 19% der Gelder im UniGlobalTitans 50 A. Dieser Aktienfonds konzentriert sich auf die weltweit 50 wichtigsten Firmen. Potenzial sieht Brandt auch am deutschen Aktienmarkt. Daher habe er den Dachfondsanteil des UniDeutschland seit Juni von acht auf fast 13% erhöht. Auch sein Interesse am japanischen Aktienmarkt wachse. Die Quote des UniDynamicFonds: Japan betrage etwas über 5%. An dem erwarteten Aufschwung an den Emerging Markets wolle er mit verschiedenen Schwellenländerfonds der Union teilhaben. Auf der Rentenseite favorisiert Brandt nach eigenen Angaben den auf deutsche Pfandbriefe spezialisierten UniZins. Dazu gesellten sich der auf Unternehmensanleihen ausgerichtete UniRent Corporates T und der UniBond "L", ein Rentenfonds für Titel mit langen Laufzeiten.

Mit einer ähnlichen Strategie versucht Carsten Osswald seit Jahresbeginn den Charisma Fonds Selection aus den roten Zahlen zu hieven. Der von der Oberurseler PEH Wertpapier AG gemanagte Fonds liegt mit einer Performance von-20,37% auf dem letzten Platz. "Wir sind zu spät aus Technologiewertefonds ausgestiegen", erklärt Osswald. Er setze jetzt beim Aktienfondsanteil von 62% verstärkt auf Indexfonds für den S&P 500 und den Dax sowie indexnahe Fonds.

<ü>Optimistisch blickt Osswald auf das vierte Quartal. Nutznießer des erwarteten Umschwungs sind nach seiner Meinung die Schwellenländer. Mit 7% des Dachfondsvermögens sei er in Emerging-Markets-Fonds eingestiegen. Die Rentenfondsquote betrage 38%. Der Schwerpunkt liege auf klassischen Euroanleihen.

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