Wertentwicklungsanalyse der Euro-Geldmarktfonds
Variabel verzinsliche Anleihen sind beliebt

Die Euro-Zinsen werden fallen. Das glaubt Johann Maurer, Sprecher des Vorstands der zur Siemens AG Österreich und zur Siemens Financial Services GmbH gehörenden Innovest Finanzdienstleistungs AG. Er rechnet in diesem Jahr mit Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank um bis zu 0,75 Prozentpunkte.

HB/vwd FRANKFURT/M. Maurer will von dieser Entwicklung weiter mit dem auf kurze Anleihe-Laufzeiten fokussierten geldmarktnahen Investmentfonds Siemens/rich&liquid profitieren. In den zwölf Monaten bis Ende Januar erwirtschaftete dieses Produkt, das von der österreichischen Allianz Invest verwaltet wird, einen Wertgewinn von 4,22 %. Damit liegt der Fonds unter 107 Euro-Geldmarktprodukten auf dem ersten Platz.

Maurer zufolge hat der Fonds das Ziel, auf längere Frist den Geldmarktsatz Dreimonats-Euribor zu übertreffen. Dazu mischt er maximal 30 Prozent an ein- bis dreijährigen hochliquiden Papieren wie Euro-Staatsanleihen und Jumbo-Pfandbriefen bei. Als vergangenen Juli die internen Zinsmodelle seines Hauses für die Euro-Renditen einen klaren Zins-Abwärtstrend signalisierten, habe er die Festzinsposition auf 30 % erhöht. Der Schwerpunkt habe dabei auf dreijährigen Staatsanleihen gelegen, unter anderem aus Italien und Spanien. Im eigentlichen Geldmarktteil des Fonds ist Maurer nach eigenen Angaben mit 57 % des verwalteten Vermögens in Euro-Floatern (variabel verzinsliche Anleihen) engagiert. Dabei setze er überwiegend auf Papiere mit dreimonatiger Kuponanpassung. Zu den größten Positionen gehörten Emissionen der Deutschen Bank sowie der österreichischen Kreditinstitute Bawag und Erste Bank.

Ein Plus von 3,35 % bringt den Geldmarktfonds DB Funds Money plus auf den zehnten Platz. Fondsmanager Stefan Kreuzkamp von der zur Deutsche-Bank-Gruppe gehörenden DWS setzt nach eigenen Angaben als Basis-Investment schwerpunktmäßig auf variabel verzinsliche Bonds von Emittenten mit guter bis sehr guter Bonität. Sie würden attraktive Renditeaufschläge zum Geldmarktsatz bieten. Rund 80 % des Fondsvermögens seien zurzeit in Floatern investiert, gut die Hälfte davon in Emissionen von Kreditinstituten wie der Deutschen Bank, der niederländischen Rabobank oder der schweizerischen UBS.

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