Wertentwicklungsanalyse der Euroland-Aktienfonds
HSBC erhöht Bestände an Technologiewerten

"Wir sind für die Euroland-Börsen in diesem Jahr verhalten optimistisch", sagt Fondsmanagerin Nelly Davies von der britischen Investmentgesellschaft HSBC Asset Management. Mit dem HSBC GIF-Euroland Equity Opportunities erwirtschaftete Davies in den zwölf Monaten bis Ende Februar einen Wertverlust von 33,13 %.

HB/vwd FRANKFURT/M. In der Gruppe der 73 auf Euroland spezialisierten Aktienfonds reicht dieses Ergebnis für Rang vier.

"Wir waren sehr negativ für die Technologiebranche gestimmt, doch sehen wir nun bei einigen Titeln wieder attraktive Bewertungen", berichtet die Expertin. Diese Niveaus nutzte sie nach eigenen Angaben vor allem in konjunktursensibleren Technologiesegmenten für Aufstockungen. Mit Cap Gemini aus Frankreich habe sie Ende vergangenen Jahres ein führendes Unternehmen im Bereich der europäischen IT-Dienstleister in das Portfolio aufgenommen, bei dem sich jetzt das Restrukturierungsprogramm auszuzahlen beginne. Interessant finde sie auch den niederländischen Ausrüster der Halbleiterindustrie, ASML. Als "Restrukturierungsgeschichte" stufe sie den ebenfalls aus den Niederlanden stammenden Elektronikkonzern Philips ein.

Mit einem computergestützten Ansatz nach dem Konzept der relativen Stärke erzielt der Strategie- Euro-Aktien-Fonds UI ein Minus von 35,46 % und kommt damit auf den achten Platz. Wie Fondsberater Hans-Joachim Stemann, Vorstand der Gesellschaft für Vermögensberatung und Institutsfonds, erläutert, komme sein Ansatz ohne subjektive Markteinschätzungen aus. Gekauft werde nur, wenn die relative Stärke einer Aktie einen festgelegten Schwellenwert erreiche. Das gelte umgekehrt für Verkäufe.

Im Fonds konzentriert sich der Fondsberater nach eigenen Angaben auf die im Blue-Chips-Index Euro Stoxx 50 enthaltenen Aktien. Nach dem Kriterium der relativen Stärke befänden sich im Portfolio stets ungefähr die Hälfte der 50 Indexkomponenten.

Am prominentesten seien französische Werte im Portfolio vertreten. Relative Stärke hätten zuletzt beispielsweise Papiere der France Télécom, des Medienkonzerns Vivendi Universal und des Telekom-Infrastrukturanbieters Alcatel demonstriert. Diese Titel zählten mit Fondsquoten zwischen 4 % und 5 % zu den größten Einzelpositionen.

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