Wertentwicklungsanalyse der größten internationalen Rentenfonds
Frank Russell bringt Anleihe-Experten erfolgreich unter einen Hut

"Wir wollen die Fähigkeiten der weltweit besten Rentenfondsmanager kombinieren." So erklärt Fondsspezialist James Duberly von der US-Gesellschaft Frank Russell Company das Erfolgsrezept des Frank A Acc.

HB/vwd FRANKFURT/M. Mit diesem Ansatz und einem Zwölfmonats-Wertgewinn per Ende März von 7,14 % liegt das Produkt unter den zehn größten international anlegenden Rentenfonds an der Spitze. Unter sämtlichen 181 global investierenden Rentenfonds reicht es für Platz drei.

Laut Duberly sind beim Frank A die Mittel zu gleichen Teilen auf drei Fondsmanager verteilt. Nach Angaben des Experten ist das Hauptaugenmerk der zur Deutsche-Bank-Gruppe gehörigen Deutsche Asset Management auf den breiten Markt gerichtet. Die amerikanische Pimco wolle durch das Eingehen kleiner Positionen innerhalb mehrerer diversifizierter Strategien Vermögenszuwächse erzielen. Der Fondsmanager Fischer, Francis, Trees & Watts (FFTW) nutze temporäre Gelegenheiten. Gelohnt hätten sich jüngst etwa kurzfristige Positionen in australischen Dollar-Anleihen und Yen-Titeln. FFTW sei derzeit optimistisch für Titel außerhalb des Staatsanleihensegments und habe unter anderem Firmenbonds relativ stark berücksichtigt. Insgesamt seien die von Russell beauftragten Fondsmanager für die kontinentaleuropäischen Rentenmärkte optimistisch.

Mit +2,24 % belegt der UniRenta der zum genossenschaftlichen Bankensektor gehörenden Union Investment insgesamt Platz 97. Fondsmanager Stephan Hirschbrich rechnet laut seinen Kommentaren zwar in den USA ab Herbst mit Zinsanhebungen der Notenbank. Bei langfristigen Papieren befürchte er dennoch keine deutlichen Renditeanstiege. Innerhalb des 28-prozentigen Anteils an US-Dollar-Anleihen würden Staatsanleihen bevorzugt.

Auch in Euroland ist Hirschbrich nach eigenen Angaben trotz Zinserhöhungserwartungen für Anleihen mit langen Laufzeiten optimistisch. Er berücksichtige Eurotitel, bevorzugt Staatspapiere, mit 33 % im Portfolio. In kleinerem Umfang setz er auf Pfandbriefe mit bis zu fünf Jahren Laufzeit. An den weiter interessanten Osteuropamärkten sei die Quote nach Gewinnmitnahmen bei Zloty- und Forint-Papieren von 5,5 auf 3,5 % reduziert worden.

Quelle: Handelsblatt

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