Wertentwicklungsanalyse der in Euroland investierenden Aktienfonds
Warburg Invest reduziert Verluste

Sicherheit ist Trumpf beim Warburg-Euro Stoxx 50-Trend-Fonds. "Wir wollen die Aufwärtsbewegungen des Dow Jones Euro Stoxx 50 in möglichst hohem Maße mitmachen und das Abwärtsrisiko begrenzen", erklärt Thomas Grohmann von Grohmann & Weinrauter.

HB/vwd FRANKFURT/M. Er fungiert als Berater des von Warburg Invest aufgelegten Fonds. Mit einem vergleichsweise geringen Zwölfmonats-Wertverlust von 8,45 % per Ende Februar kommt das Produkt in einem Konkurrenzfeld von 66 Euroland-Aktienfonds auf Rang vier. Als Grund für die relativ gute Platzierung nennt der Fondsberater die Investmentstrategie des Fonds: "Auf Basis eines Computermodells wird der Investitionsgrad gesteuert." In Aufwärtsbewegungen der Märkte steige die Investionsquote bis auf 100 %, in Abwärtstrends werde sie über den Einsatz von Futures-Kontrakten stufenweise gesenkt - im Extremfall bis auf 0 %. Zuletzt lag die Investitionsquote laut seinen Angaben bei gut 60 %.

Die Einzelwertauswahl orientiert sich laut Grohmann an der Zusammensetzung des Euro-Stoxx-50-Index. Der Indexgewichtung folgend seien die größten Positionen Royal Dutch, Total Fina Elf und Nokia mit jeweils über 4 %. In der Branchengewichtung stellten Finanzwerte mit knapp 18 % das größte Segment, gefolgt von Versorgertiteln mit gut 14 %.

Arne Lundberg setzt beim SEB Equity Fund - Euroland A ganz auf die Einzelwert- und Branchenauswahl. Der Fondsmanager des schwedischen Finanzkonzerns SEB bringt das Produkt mit einem Wertverlust von 12,88 % auf Platz acht.

"Seit Jahresbeginn 2002 trugen vor allem Aktien des finnischen Papierherstellers M-Real, des französischen Mischkonzerns Alstom und der spanischen Immobiliengruppe Vallehermoso zur Wertentwicklung bei", erläutert Lundberg. M-Real sei im Vergleich zum Gesamtsegment noch immer günstig bewertet, auch Vallehermoso bleibe aussichtsreich. Beide Aktien zählten mit jeweils über 2 % Fondsquote zu den größten Einzelpositionen. Zuletzt habe er die Anteile an Credit Agricole, M-Real und SAP weiter aufgestockt.

Für die kommenden Monate ist Lundberg vorsichtig optimistisch. Er setze auf eine Erholung der Weltkonjunktur und deshalb auf konjunktursensible Branchen, etwa Auto-, Bau- und Grundstoffindustrie sowie Unternehmen mit Bezug zur Informationstechnologie.

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