Wertentwicklungsanalyse der offenen Immobilienfonds
Immobilienfonds investieren im Ausland

"Wir haben die Auslandsquote nochmals erhöht", sagt Bärbel Schomberg. Sie ist als Geschäftsführerin bei der Commerz Grundbesitz-Investmentgesellschaft (CGI) für den offenen Immobilienfonds Haus-Invest verantwortlich.

HB/vwd FRANKFURT/M. Mit seiner Europa-Strategie erwirtschaftete das Produkt der zur Commerzbank und der DBV-Winterthur Holding gehörenden CGI einen Zwölfmonatsgewinn per Ende November von 6,49 %. Das bedeutet Rang drei unter 15 offenen Immobilienfonds.

Schomberg zufolge sind über 75 % des Liegenschaftsvermögens grenzüberschreitend investiert. Nach den jüngsten Käufen bilde Großbritannien mit einem Anteil von knapp 26 % das Länderschwergewicht im Immobilienportfolio. In der Londoner City habe sich Haus-Invest mit den Neubauentwicklungen Paternoster Square 4 und 5 in unmittelbarer Nähe zur St. Pauls Cathedral engagiert. Darüber hinaus habe der Fonds in der britischen Metropole zwischen City und Westend das langfristig voll vermietete Bürogebäude Clements Inn erworben. Und auch weiterhin liege auf der britischen Insel das Hauptaugenmerk auf dem Londoner Markt, an dem die Mieten für moderne Büroobjekte nun auf einem sehr hohen Niveau seien. Wie Schomberg betont, würden Währungsrisiken hier vollständig abgesichert.

Frankreich, momentan mit über 20 % repräsentiert, stufe sie nach wie vor als sehr starken Markt ein. Während in Paris die guten Innenstadtlagen teilweise bereits überteuert seien, gebe es in den umliegenden Bürostandorten noch sehr interessante Investitionschancen. Sehr intensiv beobachtet werde derzeit auch der Athener Immobilienmarkt, der unter anderem von der Olympiade 2004 beflügelt werden dürfte.

Eine Performance von 5,89 % bringt den iii-Fonds Nr. 3 in der Hitliste auf den sechsten Platz. Das bislang ausschließlich im europäischen Ausland aufgebaute Liegenschaftsportfolio soll auf den bedeutenden Teilmarkt Deutschland ausgedehnt werden. Dazu habe der Fonds im vergangenen Jahr zwei Gebäude gekauft, berichtet Günther Hackeneis, Geschäftsführer der zur HypoVereinsbank und Victoria Lebensversicherung gehörenden Gesellschaft Internationales Immobilien Institut. (iii)

Seinen Angaben zufolge erwarb der Fonds in München ein verkehrsgünstig am Mittleren Ring gelegenes Bürogebäude. Obwohl in den kommenden Jahren in bedeutendem Umfang zusätzliche Flächen auf den Markt kommen würden, bleibt der Experte für die bayerische Landeshauptstadt optimistisch. Darüber hinaus habe sich der iii-Fonds Nr. 3 in Hamburg engagiert. Im Inland findet der iii-Geschäftsführer weiterhin die westdeutschen Ballungszentren Düsseldorf, Frankfurt, Köln und Stuttgart interessant.

Mit einem Anteil von knapp 45 % dominierten britische Objekte im Liegenschaftsportfolio. Weitere 13 % entfielen auf die Schweiz. In Frankreich besitze der iii-Fonds Nr. 3 bislang zwar noch kein Gebäude. Er sei aber gegenwärtig in Paris auf Einkaufstour, verrät der iii-Geschäftsführer. Darüber hinaus beobachte er Lyon. Investieren will Hackeneis nach eigenen Angaben auch am schwedischen Markt.

Da die Produkte durchweg sehr stabile Wertentwicklungen ausweisen, wäre eine vergleichende Bewertung im Sinne von Ratings wenig aussagekräftig.

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