Wertentwicklungsanalyse der offenen Immobilienfonds: SEB-Fonds investiert verstärkt in Deutschland

Wertentwicklungsanalyse der offenen Immobilienfonds
SEB-Fonds investiert verstärkt in Deutschland

"Wir haben im vergangenen Jahr das Phänomen erlebt, dass in fast allen europäischen Immobilienmärkten Rückgänge bei den Mieten zu verzeichnen waren", sagt Barbara Knoflach, Geschäftsführerin der Gesellschaft SEB Immobilien-Investment. Diese Korrekturphase dürfte noch zwei Jahre anhalten, prognostiziert die Managerin des offenen Immobilienfonds SEB ImmoInvest.

HB/vwd FRANKFURT/M. Innerhalb von zwölf Monaten erwirtschaftete dieser Fonds einen Wertzuwachs von 5,73 Prozent (Stand Ende Januar). In der Kategorie der offenen Immobilienfonds bedeutet dieses Ergebnis Platz drei. Knoflach hat im vergangenen Jahr verstärkt im Inland investiert. "Wenn die Märkte tendenziell nach unten gehen, sucht man als sicherheitsorientierter Investor hauptsächlich stabile Märkte wie Deutschland", erläutert sie. Ihres Erachtens kommt es derzeit bei den Engagements in erster Linie darauf an, an guten Standorten die richtigen Objekte zu finden. Rund 56 Prozent des Immobilienvermögens sind in Deutschland investiert, der Rest in Europa und in den USA. Für den Büroimmobilienmarkt Paris ist Knoflach besonders positiv gestimmt. Interessant findet die Immobilienspezialistin auch die südeuropäischen Märkte Italien und Spanien.

Mit einer Auslandsquote von aktuell 79,3 Prozent erzielte der iii-Fonds Nr.3 ein Kursplus von 4,86 Prozent. In der Rangliste bedeutet dies für das Produkt der Hypo-Vereinsbank - Tochter Internationales Immobilien- Institut (iii) Platz acht. "Wir wollen beim iii-Fonds Nr.3 ein pan-europäisches Portfolio und perspektivisch einen Anteil in Übersee von 20 Prozent", beschreibt iii-Geschäftsführer Axel Kraus die Fondsstrategie. Länderschwergewicht im Immobilienportfolio ist zurzeit mit 42,2 Prozent Großbritannien, wo Kraus auf eine Streuung nach Standorten und Nutzungen setzt. Im schottischen Glasgow besitze der Fonds in zentraler Lage ein fünfgeschossiges Einkaufszentrum. Kraus bleibt für Einzelhandelsobjekte auf der Insel optimistisch. Im Bürosegment hat sich der Fonds in Birmingham engagiert. Interessant findet der iii-Geschäftsführer auch Brüssel und Lyon. "Insbesondere der Standort Lyon wird in den kommenden Jahren an Gewicht gewinnen", ist er überzeugt. In Italien setzt der iii-Geschäftsführer weiter auf Mailand, wo die Büromieten nach seiner Einschätzung noch Steigerungspotenzial haben.

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