Wertentwicklungsanalyse europäischer Nebenwertefonds
Axa schickt den Computer auf Aktienjagd

"Durch computergestützte Analyse von Bilanzen identifizieren wir Unternehmen, die wohl auch in Zukunft Gewinne erzielen und momentan an der Börse preiswerter gehandelt werden als andere Unternehmen ihrer Branche." So beschreibt Paul Mangat den Auswahlprozess für den von ihm gesteuerten Axa Rosenberg Pan Small Cap Alpha Fund. -European

HB/vwd FRANKFURT/M. Das Produkt der Axa Rosenberg büßte in den zurückliegenden zwölf Monaten zwar 25,36 % seines Wertes ein. Damit belegt es aber Platz sechs unter 94 Fonds, die in Aktien kleiner und mittlerer europäischer Unternehmen anlegen.

Aktuell zählen zu den größten Positionen die belgische Nationalbank Banque National Belgique, der deutsche Gesundheitskonzern Fresenius sowie das in der Schweiz ansässige Unternehmen Centerpulse, eines der weltweit führenden Medizintechnik-Unternehmen.

Mit einem Ein-Jahres-Verlust von 26,24 % rangiert der AIG Equity Fund European Smaller Companies auf Platz acht der Tabelle. Fondsmanagerin Chantal Brennan investiert in Aktien relativ kleiner europäischer Unternehmen, deren Marktkapitalisierung unter einer Milliarde Euro liegt. Im Interesse "eines optimalen Rendite-Risiko-Verhältnisses" würden bei der Titelauswahl sowohl Gesellschaften in rasch wachsenden Wirtschaftssektoren als auch Unternehmen aus bereits gut etablierten Branchen berücksichtigt, die sich durch starkes Umsatzwachstum auszeichneten.

Die Perspektiven - selbst für kleinere europäische Aktien, die seit Beginn 2002 ihre hochkapitalisierten Pendants um einige Prozentpunkte übertrafen - schätzt Brennan vorerst weiter "ungünstig" ein. Ihre Begründung: "Auch im kleinkapitalisierten Sektor gibt es zurzeit mehr negative Gewinnrevisionen als positive." Zudem litten die Märkte insgesamt weiter unter den geopolitischen Unsicherheiten und den schwachen Wirtschaftsdaten. Mittelfristig böten aber kleinere Aktien interessante Anlagechancen, da sie im Vergleich zu großkapitalisierten Titeln noch immer Bewertungsabschläge von 20 bis 25 % aufwiesen.

Vor kurzem ins Portfolio aufgenommen hat sie die Aktien der britischen Unternehmen Stanley Leisure und Carpetright. Stanley Leisure betreibe primär Spielkasinos, besitze jedoch auch noch eine Kette von lizenzierten Wettbüros sowie Aktivitäten im Bereich Sport-Internetwetten. Carpetright sei mit einem Marktanteil von 24 % der führende britische Teppich-Einzelhändler. Mit gut 3,5 % unverändert die größte Fondsposition sei die deutsche Schwarz Pharma.

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