Wertentwicklungsanalyse für Aktienfonds mit Ausrichtung auf Informationstechnologie
Société Générale macht sich für Samsung stark

Fondsmanager Lim Fang-Suan konzentriert sich auf die Region Asien ex Japan. Deshalb steht der von der französischen Société Générale Asset Management aufgelegte Sogelux Fund Equities-Asian e-business in der Jahresbilanz 2001 auf dem ersten Platz: Unter 40 Aktienfonds mit Ausrichtung auf Werte aus dem Bereich Informationstechnologie kommt er dank eines Verlustes von 9,01 % am besten weg.

HB/vwd FRANKFURT/M. "Der Schwerpunkt unserer Investitionen liegt in Südkorea und Taiwan, beides Länder, deren Börsen im vergangen Jahr relativ wenig gelitten haben", sagt Lim. Gleichzeitig habe er die Quote von Internet-Firmen recht niedrig gehalten und mehr "sichere" Standardaktien, bevorzugt der Hardware-Hersteller, beigemischt. Dies widerspreche nicht dem Namen des Fonds, der auf eine enge Verknüpfung mit dem Internet hinweise, betont Lim. Der Begriff des e-business sei weit definiert und umfasse alle mit dem elektronischen Geschäft verbundene Bereiche.

Aktien von Hardwareherstellern größte Position

Über 40 % der Mittel lägen bei Aktien von Hardwareherstellern für das Internet, wie Netzwerkspezialisten und Chipherstellern. Größte Einzelposition des Fonds sei die weltweite Nummer zwei für Speicherchips, Samsung, mit über 6 % Anteil am Fondsvermögen. Aber auch die anderen beiden Standbeine des Elektronikkonzerns, LCD-Monitore für Laptops und die Produktion von Handsets, seien profitabel und aussichtsreich.

Rund 25 % des Fondsvermögens habe er bei Telekom-Gesellschaften und Internet-Serviceprovidern angelegt. Hier gefielen ihm China Mobile mit knapp 5 % des Fondsvolumens besonders. Dem Marktführer im Mobilfunk Chinas bescheinigt er ein ungebremstes Wachstumspotential, das wenig unter der Vergabe einer vierten Mobilfunklizenz in der Volksrepublik leiden dürfte.

Auch der mit-14,25 % zweitplatzierte Oppenheim Topic Asian Internet, aufgelegt von Oppenheim Investment Management International S.A., investiert in Asien. Der Fonds dürfe jedoch auch in Japan und anderen Ländern anlegen, berichtet Fondsberaterin Catherine Tan von der Vermögensverwaltung Lloyd George in Hongkong. Voraussetzung sei aber, dass die Firmen einen Bezug zum asiatischen Internetmarkt aufwiesen. Unter dieser Massgabe habe sie 28 % der Fondsmittel in Südkorea und rund 12 % in Großbritannien angelegt. Größere Positionen entfielen noch auf Singapur mit 10 % und Japan mit 9 %.

Wenig Telekommunikationswerte

Tan nimmt nach eigenen Angaben nur Aktien profitabler Gesellschaften in das Portfolio. Sie habe knapp 17 % der Mittel in der Elektroindustrie angelegt und über 15 % bei Mischkonzernen. Konsumwerte folgen mit etwas mehr als 8 %, während auf Unternehmen der Datenverarbeitung und die Finanzwerte jeweils rund 8 % der Fondsmittel entfielen. Telekommunikationswerte trügen mit lediglich knapp 5 % zum Portfolio bei.

Mit fast 3 % Quote zähle die koreanische LG Home Shopping zu ihren Favoriten. Mit 8 % des Fondsvolumens setze sie jedoch klar auf den wachstumsstarken, profitablen und innovativen Spielehersteller NCsoft aus Südkorea.

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