Wertverluste der Zukäufe
Vodafone vor Milliarden-Abschreibungen

Abschreibungen in Höhe von mehreren Milliarden Pfund stehen beim britischen Mobilfunkunternehmen Vodafone als Folge des abgeflauten Booms in der Telefonbranche ins Haus.

dpa LONDON. Die genaue Höhe der Abschreibungen soll an diesem Dienstag im Bericht über das im März abgelaufene Geschäftsjahr mitgeteilt werden. Britische Medien schätzen den Wertverlust bei Vodafone und den teuren Zukäufen wie Airtouch (USA) und Mannesmann (Deutschland) auf mindestens acht, möglicherweise auch 15 Milliarden Pfund (24,4 Milliarden Euro).

Schon im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres hatte Vodafone 4,5 Milliarden Pfund abgeschrieben, vor allem im Arcor-Festnetz. Die Gesamtabschreibungen für das vergangenen Geschäftsjahr werden nach Ansicht von Analysten eine deutliche Wertverminderung des vor zwei Jahren für 112 Milliarden Pfund gekauften deutschen Unternehmens Mannesmann widerspiegeln. Dies sei eine Folge der nach wie vor bestehenden Zweifel an der Profitabilität der neuen Generation von Mobiltelefonen und der Furcht vor einer weitgehenden Sättigung des Marktes.

Es wird auch damit gerechnet, dass Vodafone bei einem Umsatz von rund 22 Milliarden Pfund einen Vorsteuergewinn von sechs bis sieben Millirden Pfund ausweisen wird.

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