Wertzuwächse trotz schwieriger Börsenlage möglich
Porsche-Aktien bei Schülern beliebt

Auch in schwierigen Zeiten kann man an der Börse Geld verdienen. Das beweisen zahlreiche Teilnehmer des Planspiels Börse. Seit dem 25. September konnten viele Spielgruppen den Wert ihrer Depots bereits deutlich steigern.

pj STUTTGART. Auch in schwierigen Zeiten kann man an der Börse Geld verdienen. Das beweisen zahlreiche Teilnehmer des Planspiels Börse. Seit dem 25. September konnten viele Spielgruppen den Wert ihrer Depots bereits deutlich steigern, die Spitzengruppe liegt bereits 8,7 Prozent im Plus.

Beim 20. Börsenspiel der Sparkassen-Finanzgruppe müssen die Schülergruppen ihr Spielkapital von 50 000 Euro möglichst Gewinn bringend einsetzen. Gelungen ist das zum Beispiel Mareike Seuma und ihren Mitstreiterinnen von der Spielgruppe "Toekos", die von der Sparkasse Stade-Altes Land betreut wird. Mit den Aktien von ADVA Optical Net, Karstadt-Quelle, D. Logistics, Ericsson, Olivetti und Suess MicroTec erreichte die Spielgruppe der Jobelmannschule einen Zuwachs ihres Spielkapitals von 8,7 Prozent auf 54 376 Euro und liegt damit auf dem ersten Platz.

Auf ganz andere Werte setzte "Pro Malibu", das Team um Alexander Decker und seinen Schulkameraden von der Berufsbildenden Schule Bernkastel-Kues: Altana, Amgen und Vodafone brachten ihnen in den vergangenen beiden Wochen einen Wertzuwachs von 7,6 Prozent auf 53 811 Euro. Damit landete das Team, das von der Kreissparkasse Bernkastel-Wittlich betreut wird, auf Platz zwei. Gering ist der Abstand zu den Drittplatzierten. Die "Money-catchers" um Susanne Groth vom Viktoria-Luise-Gymnasium - Betreuer: Sparkasse Weserbergland - kauften Aktien von BASF, France Télécom, Nestlé und Wal-Mart und erzielten damit ein Plus von 6,4 Prozent.

Gerade in der vergangenen Woche war es nicht einfach, mit den 150 zur Auswahl stehenden Papieren Gewinne zu machen: Die meisten Aktien verzeichneten Verluste, insbesondere Bankenwerte wie etwa die Aktien der Commerzbank und der Deutschen Bank standen massiv unter Druck. Aber auch im Ausland winkten selten Profite: Cisco Systems gaben deutlich nach, ebenso Ahold und Thomson Multimedia.

Die Liste der Gewinner ist kurz. Mit den Aktien der Banco Popular Espanol und mit Telekom Austria erzielten die Jungbörsianer Gewinne. Unter den deutschen Werten erholten sich die Papiere von Gildemeister.

Meistgehandelte Aktie war bisher das Papier des Automobilherstellers Porsche, gefolgt von der Allianz - und der Eon-Aktie. Aber auch BMW, Daimler Chrysler und Volkswagen standen bei den Spielgruppen hoch im Kurs. Die beliebteste Branche bei den Schülern war - wie bereits in den Vorjahren - der Technologiesektor, gefolgt von den Aktien der Fahrzeughersteller und der Konsumgüterbranche.

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