Wesentliches der großen Geldgeber
Das gelbe M

Was machen eigentlich die Weltmeisterschafts-Sponsoren? Wo sind sie, außer auf den Banden in den Stadien?

Okay, im Intranet kann man sie anklicken. Da erfährt man dann, dass Hyundai bis 2010 unter die Top Five der Automobilhersteller weltweit kommen will. Und dass die Firma mit Hollands Fußball-Hero Johan Cruyff zusammenarbeitet. Adidas informiert darüber, dass Adi Dassler vor 80 Jahren seine ersten Fußballschuhe fabrizierte und dass die Firma es wahnsinnig aufregend findet, wieder als Sponsor bei der WM dabei zu sein.

Auch die anderen großen Geldgeber verkünden Wesentliches, egal ob Budweiser, JVC, Mastercard, NTT, Philips, Toshiba, Yahoo, Gillette, Fuji, Coca-Cola oder Avaya. Letzteren, ein Netzwerkausrüster, kennen eh nur wenige. Umso wichtiger, dass darauf hingewiesen wird, dass die Firma für die WM Netzwerkkabel in einer Gesamtlänge von zwei Millionen Metern benötigte.

Ach ja. Dann ist da noch McDonald?s. Der Fastfood-Anbieter ist schon lange bei den großen Sportevents vertreten, auch bei Olympia. Doch zumindest die südkoreanische Urlaubsinsel Jeju ist kein gutes Pflaster für die Bulettenbrater. Bei der Touristeninformation im Süden der Insel kennt man McDonald?s zwar vom Hörensagen. Auf der Insel aber, so die feste Überzeugung der Auskunftgeberin, gibt es keine Läden der Amerikaner.

Tags darauf die Überraschung. Im Norden, in Jeju-City, taucht ein gelbes M auf rotem Grund auf. McDonalds ist eben doch überall.

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