Westdeutsche Frauen holen im Vergleich zu ostdeutschen auf
Frauenerwerbstätigkeit in Deutschland konstant

ddp-vwd KÖLN. Die westdeutschen Frauen haben bei der Erwerbstätigkeit im Vergleich zu den ostdeutschen kräftig aufgeholt. Brachten 1991 weniger als 50 Prozent der verheirateten Mütter im Westen Familie und Beruf unter einen Hut - gegenüber gut 80 Prozent im Osten -, waren es jüngst immerhin knapp 60 Prozent, wie das Kölner Institut der deutschen Wirtschaft (IW) am Mittwoch mitteilte. Insgesamt sei die Zahl der erwerbstätigen verheirateten Frauen seit Anfang der neunziger Jahre um 6 auf 62 Prozent gestiegen.

Insgesamt habe dies die Frauen-Erwerbstätigenquote aber nicht nach oben getrieben. Dies liegt laut IW an der geringeren Bedeutung der klassischen Familienhaushalte. Im Jahr 2000 gab es davon in Deutschland noch rund 9,9 Millionen - gut 1,2 Millionen weniger als vor knapp zehn Jahren. Umgekehrt sei die Zahl der Haushalte von Ehepaaren, die entweder kinderlos sind oder deren Nachwuchs bereits flügge geworden ist, um 1,2 Millionen auf 9,6 Millionen gestiegen. Dies habe der Erwerbsbeteiligung der Frauen jedoch keinen Schwung verliehen. Eine wesentliche Ursache hierfür sei, dass die allein lebenden Ehepaare im Schnitt immer älter seien.

Laut IW hatten im Jahr 2000 in Deutschland rund sechs von zehn Frauen im erwerbsfähigen Alter einen Arbeitsplatz. Diese Quote sei seit 1991 nahezu konstant geblieben.

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