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Westeuropa bietet beste wirtschaftliche Sicherheit - Ilo-Studie

Die westeuropäischen Staaten bieten immer noch die beste wirtschaftliche und soziale Sicherheit in der Welt. Das stellt die Internationale Arbeitsorganisation (Ilo) in einem am Mittwoch in Genf vorgestellten Bericht fest. Zufriedene und sozial abgesicherte Beschäftigte trügen zu Wirtschaftswachstum und sozialer Stabilität bei, heißt es in einer Studie mit dem Titel "Wirtschaftliche Sicherheit für eine bessere Welt". Zur Wirklichkeit gehört allerdings, dass die große Mehrheit der Beschäftigten weltweit - rund 73 %, gemessen in 90 Ländern oder 86 % der Weltbevölkerung - in wirtschaftlicher Unsicherheit und Ungewissheit über ihre Zukunft leben und arbeiten muss.

dpa-afx GENF. Die westeuropäischen Staaten bieten immer noch die beste wirtschaftliche und soziale Sicherheit in der Welt. Das stellt die Internationale Arbeitsorganisation (Ilo) in einem am Mittwoch in Genf vorgestellten Bericht fest. Zufriedene und sozial abgesicherte Beschäftigte trügen zu Wirtschaftswachstum und sozialer Stabilität bei, heißt es in einer Studie mit dem Titel "Wirtschaftliche Sicherheit für eine bessere Welt". Zur Wirklichkeit gehört allerdings, dass die große Mehrheit der Beschäftigten weltweit - rund 73 %, gemessen in 90 Ländern oder 86 % der Weltbevölkerung - in wirtschaftlicher Unsicherheit und Ungewissheit über ihre Zukunft leben und arbeiten muss.

Zur Bewertung wurde ein Index "Sozioökonomische Sicherheit" entwickelt, der sieben Formen arbeitsbezogener Sicherheit, etwa auch in der Gesetzgebung, umfasst. Die Studie zeigt dabei auch auf, dass wiederum Frauen am meisten benachteiligt sind, wenn es um die wirtschaftliche Sicherheit durch einen Arbeitsplatz geht.

Norwegen Führt IN Europa

Geht es um den Index zur Arbeitsmarktsicherheit, dann führt Norwegen vor Schweden, Irland, Island und Großbritannien. Deutschland liegt hier auf Platz 14, Österreich auf zehn und die Schweiz auf Platz 22. ein. Ein einmal erzieltes Einkommensniveau sei in Norwegen, den Niederlanden, Frankreich, Schweden und in Dänemark am sichersten. Deutschland belegt Platz 12, nach Österreich (9) und Schweiz (6).

"Die Lebenszufriedenheit steigt nicht mit zunehmendem Bildungs- und Ausbildungsstatus", heißt es in der Studie. Dagegen gilt die Regel: Je höher der Bildungs- und Ausbildungsstatus, desto niedriger die Lebenszufriedenheit. Arbeitsplätze böten im allgemeinen nur ungenügende Entfaltungsmöglichkeiten für die immer besser qualifizierten Arbeitnehmer. "In den ohnehin reichen Ländern ist auch bei Einkommenszuwächsen keine steigende Lebenszufriedenheit zu verzeichnen", stellt die Untersuchung fest. Entscheidend dafür sei vielmehr ein sicheres Gehalt, der Schutz eines bestimmten Einkommensniveaus sowie mehr Einkommensgleichheit./

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