Westfield haussieren
Sydneys Börse schließt im Plus

Gut behauptet hat am Dienstag in Sydney der Aktienmarkt geschlossen. Der S&P/ASX-200-Index legte um 0,1 % bzw. 2,8 Punkte auf 3 372,10 zu. Umgesetzt wurden 496,6 (Montag 503,9) Mio Aktien. Es gab 596 Kursverlierer und 489-gewinner.

vwd SYDNEY. Den gesuchten Werten aus den Bereichen Banken und Baugewerbe standen Verlierer aus den Branchen Telekommunikation, Medien und Maschinenbau gegenüber. Das Hauptaugenmerk aber lag nach Händlerangaben bei Westfield Holdings , die um 23,3 % auf 18,12 A-$ zulegten.

Vor Handelsbeginn hatte das Unternehmen bekannt gegeben, dass 500 Mill. A-$ bei der überzeichneten Kapitalerhöhung erzielt werden konnten. Das entspreche 50 % der Mittel, die für den Kauf von 23,9 % des US-Einkaufszentrumskonzern Rodamco gebraucht würden. Den anschließenden Hochstufungen und Kurszielerhöhungen durch Analysten sei dann der Kursanstieg gefolgt. "Trotz der negativen Antwort von Rodamco auf das Übernahmeangebot glauben die Anleger wohl an einen Erfolg", erklärt ein Marktteilnehmer.

AMP verloren 0,1 % auf 20,08 A-$, während National Australia Bank sich um 0,7 % auf 34,82 A-$ verteuerten. In den Medien wurde berichtet, dass die beiden Unternehmen fusionieren könnten. Nach Händlerangaben sei der Markt davon aber nicht überzeugt. Telstra verbilligten sich um 1,6 % auf 4,96 A-$. Grund seien die schwindenden Hoffnungen auf eine Sonderdividende bei Bekanntgabe der Jahresergebnisse am Mitwoch. Im Mediensektor gaben News Corp um 2,1 % auf 16,32 A-$ nach. Der Markt erwartete nach Angaben von Marktteilnehmern den Ausgang des Übernahmeschlacht um DirecTV gegen Echostar.

Coca Amatil-Cola verloren drei Prozent auf 5,25 A-$. Händler berichteten, dass Goldman Sachs mit einigen großen Aktienpaketen sehr aktiv sei. Der Verkaufsdruck komme aus dem Ausland, Käufer seien hauptsächlich inländische Anleger, sagte ein Marktteilnehmer. Wesfarmers erholten sich um 1,8 % auf 28,57 A-$. Ein Experte sagte, dass die Verluste nach Berichten, der Vorstandsvorsitzende habe eigene Aktien verkauft, übertrieben gewesen seien. Die Aktie sei stark überverkauft gewesen. Die Papiere des Bier- und Weinproduzenten Foster's Group gaben nach Zahlen für das Fiskaljahr 2000/2001 um zwei Prozent auf 5,26 A-$ nach. Bei einem Plus von 8,7 % beim Nettogewinn kamen am Markt Fragen auf, ob die Aktien weiter als Wachstumswert gesehen werden könnten.

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