WestLB AG soll Anfang September an den Start gehen
Beteiligungsverkauf bringt WestLB fast eine halbe Milliarde

Der Verkauf von Beteiligungen füllt die Kassen der Anfang August aufgespaltenen Westdeutschen Landesbank (WestLB). Es handelt sich um einen Betrag in dreistelliger Millionenhöhe.

dpa/HB DÜSSELDORF. Allein für den bisherigen WestLB-Anteil am Versicherungsunternehmen Provinzial in Münster werde der Westfälisch-Lippische Sparkassenverband rund 330 Mill. ? an die WestLB AG zahlen, sagte Verbandspräsident Rolf Gerlach am Freitag in Düsseldorf.

Für einen Anteil von 50 % am bisher der WestLB gehörenden Wertpapierabwickler WPS würden in den kommenden Wochen etwa 71 Mill. ? an die WestLB AG fließen. Der Rheinische Sparkassenverband will die anderen 50 % an der WPS erwerben. Demnach dürfte die WestLB AG insgesamt etwa 470 Mill. ? für den Verkauf der Provinzial- und WPS-Beteiligungen erhalten.

Die WestLB AG soll Anfang September mit dem Eintrag in das Handelsregister offiziell an den Start gehen. Sie umfasst vor allem das kommerzielle Geschäft der bisherigen WestLB. Die öffentlichen Aufgaben der WestLB wurden in der Landesbank NRW gebündelt, die bereits am 1. August ihre Arbeit mit dem in Kraft treten des neuen Sparkassengesetzes in Nordrhein-Westfalen aufgenommen hat.

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