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WestLB-Chef Fischer: Verkauf der Tui- und Klöckner-Pakete bis zum Jahresende

Im Verkaufsprozess für die Pakete der WestLB an Tui und Klöckner & Co (Klöco) hofft WestLB-Chef Thomas Fischer auf einen Abschluss bis zum Jahresende.

dpa-afx FRANKFURT. Im Verkaufsprozess für die Pakete der WestLB an Tui und Klöckner & Co (Klöco) hofft WestLB-Chef Thomas Fischer auf einen Abschluss bis zum Jahresende. Wegen des Tui-Pakets verhandele die Bank derzeit noch mit drei Gruppen, "den Spaniern, einem Inlandsinteressenten und einem nicht-europäischen Ausländer", sagte Fischer der "Börsen-Zeitung" (Freitagsausgabe). "Ich wünsche mir einen Abschluss bis zum Jahresende und arbeite hart daran, dass der Wunsch erfüllt wird."

Mit allen Gruppen seien die Gespräche "bis zu Absichtserklärungen gediehen in der rechtlich verpflichtenden Form", sagte Fischer. Bei einigen Verhandlungspartnern gehe es jetzt nur noch um die Finanzierung. Einige, die das Tui-Paket gerne kaufen würden, hätten Pläne, die mit dem Tui-Vorstand abgesprochen werden müssten, da sie die Struktur der Gesellschaft verändern würden. Die spanische Gruppe Barcelo habe die Verhandlungen mittlerweile abgesagt, sagte der WestLB-Chef. Bisher hatte sich die Bank zu Gesprächspartnern nicht äußern wollen.

BVT ALS Favorisierter Bieter BEI Klöckner & CO

Der Verkaufsprozess für den Handelskonzern Klöckner & Co habe sich inzwischen auf einen Bieter, die Beteiligungsgesellschaft Bessemer, Vogel & Treichl (BVT) fokussiert, sagte Fischer der Zeitung weiter. "Aber es gibt einen großen Interessentenkreis, die Einzelgespräche laufen parallel." Die Gespräche seien sehr kompliziert, da Klöco eine Anzahl von Beteiligungen besitze. "Klöco ist ein sehr attraktives Objekt, das erleichtert die Diskussionen über den Preis."

Die rechtliche Struktur des Handelskonzerns erfordere aber eine maßgeschneiderte Lösung für jeden einzelnen Investor. "Auch da wünsche ich mir ein Signing bis zum Jahresende. Eigentlich habe ich immer Glück", sagte Fischer. Die zu erwartenden Erlöse seien noch nicht "budgetiert", fügte er hinzu. Die WestLB hält 31,3 Prozent an Tui und 94,9 Prozent an Klöckner.

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