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Wettbetrugs-Verdacht gegen RWO fallengelassen

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat offiziell bestätigt, dass im Falle der vermeintlichen Wettaffäre in der 2. Fußball-Bundesliga nicht weiter ermittelt wird.

dpa MÜNCHEN. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat offiziell bestätigt, dass im Falle der vermeintlichen Wettaffäre in der 2. Fußball-Bundesliga nicht weiter ermittelt wird.

Nach Aussagen des DFB-Kontrollausschuss-Chefs Horst Hilpert besteht kein hinreichender Tatverdacht, dass die Partie FC Erzgebirge Aue gegen Rot-Weiß Oberhausen manipuliert worden ist. Oberhausen war unterstellt worden, das Spiel gegen Aue am letzten Spieltag der Hinrunde absichtlich verloren zu haben.

Bei RWO herrschte große Erleichterung nach der Mitteilung des DFB. "Dass der DFB nicht ermittelt, befreit uns von einem gewissen Druck", sagte der Vorstandsvorsitzende Hermann Schulz.

Vor der Partie zwischen Aue und Oberhausen (2:0) waren bei internationalen Wettbüros ungewöhnlich hohe Geldbeträge auf eine RWO- Niederlage gesetzt worden. Deutsche und österreichische Buchmacher hatten die Begegnung daraufhin rund zwei Stunden vor dem Anpfiff aus dem Programm genommen. Nach Angaben des Buchmachers "Intertops" wurden Summen gesetzt, die drei bis vier Mal höher waren als üblich.

Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hatte daraufhin den DFB - Kontrollausschuss eingeschaltet. Nach Sichtung der Beweismittel, unter anderem Befragung des Schiedsrichters, TV-Bilder und eidesstattliche Versicherungen der Spieler, sieht der Kontrollausschuss keinen Tatverdacht.

Oberhausen will aber weiterhin an der gegen unbekannt erstatteten Anzeige wegen Rufmords festhalten. "Wir wollen das restlos aufklären und gegebenenfalls Schadensersatzansprüche stellen", erklärte Schulz.

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