Wettbewerbsbedenken ausgeräumt
EU erlaubt Übernahme von Aventis Cropscience

Die Europäische Kommission hat dem Chemie- und Pharmakonzern Bayer unter umfangreichen Auflagen die Übernahme der Aventis-Pflanzenschutzsparte CropScience genehmigt.

reuters BRÜSSEL. Die Kommission teilte am Mittwoch in Brüssel mit, Bayer habe umfangreiche Zusagen abgegeben, damit die Kommission ihre ursprünglichen Wettbewerbsbedenken fallen lässt. Bayer habe sich unter anderem verpflichtet, das gesamte Insektizid- und Fungizidgeschäft von CropScience an einen einzigen Käufer zu veräußern.

Damit würden die Wettbewerbsbedenken der Kommission vollständig ausgeräumt, teilte die Behörde mit. Mit der 7,25 Milliarden Euro teuren Übernahme würde Bayer früheren Angaben zufolge hinter der schweizerischen Syngeta der zweitgrößte Pflanzenschutzhersteller weltweit.

Teil der Zugeständnisse an die EU-Kommission ist, dass Bayer ein Umsatzvolumen von 600 Millionen Euro abgeben muss. Dies entspreche neun Prozent des kombinierten Geschäfts im Jahr 2000, teilte Bayer am Mittwoch mit. Die Auflagen der Kommission müssen nach Angaben des Konzerns innerhalb eines halben Jahres erfüllt sein. Die Abgabe von Geschäftsteilen könne durch Verkauf oder Lizenzerteilung erfolgen.

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