Wettbewerbschancen im stark wachsenden Mobile Business
Siemens beteiligt sich an Brokat

Im Rahmen einer Kooperation beteiligt sich Siemens mit 3 % an Brokat. Gemeinsam sollen Produkte für das Bezahlen von Einkäufen über das Handy entwickelt werden.

dpa MÜNCHEN/STUTTGART. Siemens steigt beim börsennotierten Softwareunternehmen Brokat ein. Der Technologiekonzern beteiligt sich für 72 Mill. Euro mit 3 % an dem Stuttgarter Softwarehaus Brokat Infosystems. Wie die Unternehmen am Montag mitteilten, soll Siemens im Gegenzug einen Sitz im Aufsichtsrat von Brokat erhalten.

Im Rahmen der Kooperation wollen beide Unternehmen gemeinsam Software-Produkte entwickeln und vertreiben, mit denen der Verbraucher über das Mobiltelefon bezahlen kann. Zudem werde Siemens Software-Lizenzen der Stuttgarter erwerben.

Brokat entwickelt und verkauft Software-Produkte für elektronische Dienstleistungen. Diese werden vor allem bei Internetdienstleistungen von Banken und Versicherungen angewendet. Im kommenden Jahr will Brokat erstmals schwarze Zahlen schreiben. Im Geschäftsjahr 1998/1999 (30. Juni) hatte das Unternehmen bei Verlusten 61,41 Mill. DM umgesetzt.

Die Stuttgarter hatten jüngst die US-Computerfirmen Blaze Software und Gemstone für insgesamt 1,5 Mrd. DM (0,77 Mrd. Euro) vollständig übernommen. Die Blaze-Notierung an der US- Technologiebörse NASDAQ wird ab dem 2. Oktober durch die Brokat-Aktie ersetzt. Das Stuttgarter Unternehmen ist dann am Neuen Markt in Frankfurt und an der NASDAQ notiert. Ausgehend von den Vorjahreszahlen erzielt Brokat zukünftig fast 50 % des Umsatzes in den USA. Die Mitarbeiterzahl steigt weltweit auf rund 1 200 Beschäftigte.

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