Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigt
Mazda-Chef -Umsätze sinken wegen schwachem Euro um zehn Prozent

Reuters MELBOURNE. Der japanische Automobilhersteller Mazda Motor hat im Konzern auf Grund des schwachen Euro im Vergleich zum Yen im ersten Halbjahr 2000/01 voraussichtlich 10 % weniger Umsätze erwirtschaftet. In den vergangenen beiden Jahren sei der Yen stärker als erwartet gestiegen, sagte Mazda-Präsident Mark Fields am Sonntag im australischen Fernsehen. Mazda sei für das laufende Jahr zunächst von einem Wechselkurs von 55 Yen gegenüber der Mark ausgegangen. "In diesen Tagen liegt er jedoch niedriger bei 46, 47 Yen," sagte Fields.

Die Euroschwäche habe deutlich die Wettbewerbsfähigkeit der Preise in den Märkten beeinträchtigt. In vielen Regionen der Welt würden sich die Umsätze indes gut entwickeln, sagte Fields. Im bisherigen Jahresverlauf habe Mazda etwa in Nordamerika den Umsatz um vier Prozent erhöht, in anderen Regionen wie Thailand und Taiwan sei Madza sogar fast dreistellig gewachsen. Auch in Japan habe Madzda seinen Marktanteil steigern können. Europa stelle aber ein Problemfall dar, sagte der Madza-Präsident. Dies rühre teilweise daher, dass Deutschland dabei für den japanischen Konzern der größte Markt sei.

Der japanische Partner des US-Automobilkonzerns Ford wird am kommenden Freitag seine Halbjahreszahlen präsentieren und hatte zuletzt auf Konzernebene einen Verlust von umgerechnet 252 Mill. DM prognostiziert.

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