Wettbewerbsrechtliche Schwierigkeiten
WestLB verliert Interesse an britischem Wasserversorger

Die Westdeutsche Landesbank (WestLB) hat sich nach eigenen Angaben vom Mittwoch aus einem Bieterwettbewerb um den britischen Wasserversorger AWG zurückgezogen. Es war die erste Entscheidung dieser Art, seit die Londoner Investmentbankerin der WestLB, Robin Saunders, wegen umstrittener Geschäfte in die Schlagzeilen geraten war.

HB/dpa LONDON. Saunders wurde in deutschen und britischen Medien unter anderem beschuldigt, zu einem Vorzugspreis Anteile am Wasserversorger Mid Kent Water erworben zu haben.

Die WestLB, die bei den Übernahmeverhandlungen das Konsortium Bream Investments vertrat, hatte im Januar ein erstes informelles Angebot vorgelegt, das das Unternehmen auf 905 Mill. Pfund (1,2 Mrd. Euro) veranschlagt hatte. Dies wurde jedoch ebenso zurückgewiesen wie ein auf 967 Mill. Pfund (1,35 Mrd. Euro) erhöhtes Angebot. Branchenexperten hatten für den Fall eines Kaufs von AWG ohnehin mit wettbewerbsrechtlichen Schwierigkeiten gerechnet, weil zur WestLB bereits der britische Wasserversorger Mid Kent Water gehört.

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