Wetterlage mittlerweile beruhigt
Tote und Hunderte Obdachlose in Kenia

Tagelange schwere Regenfälle haben Verwüstungen im ostafrikanischen Kenia angerichtet. Mindestens 13 Menschen starben und Hunderte wurden obdachlos, berichtete die Tageszeitung "Daily Nation" am Donnerstag.

dpa NAIROBI. Zwölf Bewohner eines Dorfes nahe der Stadt Meru in Zentralkenia seien nach einem Erdrutsch von den Schlammmassen begraben worden. Ein zehnjähriger Junge sei in einem nahegelegenen Dorf ertrunken. Dort waren zwei Flüsse über die Ufer getreten. Das Hochwasser verwüstete rund 250 Hütten. Auch in anderen Regionen des Landes, unter anderem in der Hauptstadt Nairobi, mussten Hunderte Menschen ihre überschwemmten Hütten aus Angst vor ihrem Einsturz verlassen.

In den Slums der Hauptstadt verbreitete sich die Kloake aus den überschwemmten Abwasserrinnen. Schwere Niederschläge sind während der Regenzeit in Kenia von März bis Mai nichts ungewöhnliches. Seit Montag jedoch hatte es über drei Tage ohne Pause heftig geregnet. Am Donnerstag beruhigte sich die Wetterlage jedoch.

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