Wettstreit mit Formel 1
Rummenigge will sonntags 14.00 Uhr spielen lassen

Karl-Heinz Rummenigge will fortan Bundesliga-Spiele am Sonntag um 14.00 Uhr gesendet sehen. Die Konkurrenz durch die zeitgleiche Übertragung von Formel-1-Rennen fürchtet der Bayern-Boss kein bisschen.



HB BERLIN. Die Fußball-Bundesliga soll - wenn es nach Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge geht - mit der Formel 1 in den Wettstreit um Quoten gehen.

Zu seiner neuen Variante in der Diskussion um die künftigen Fernseh-Übertragungen vom deutschen Profi-Fußball sagte Rummenigge im Interview mit der «Welt am Sonntag»: «Das gerade viel diskutierte Spiel am Samstagmittag ist sicher nicht unbedingt ein Wunsch der Bundesliga. Man kann nur über den Sonntag nachdenken, aber nicht über 12.30 Uhr, sondern über vielleicht 14.00 Uhr. Es spricht doch nichts dagegen, Fußball-Bundesliga gegen Formel 1 zu senden. Da möchte ich doch mal sehen, wer der Gewinner sein wird.«



Dass es mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) zum Schutz des Amateur-Fußballs eine Übereinkunft gibt, wonach sonntags die Bundesliga-Begegnungen erst um 17.30 Uhr angepfiffen werden dürfen, ist für Rummenigge nicht hauptsächlich: «Wir können nicht immer Rücksicht nehmen auf den DFB. Wo hat der DFB auf die Bundesliga bisher Rücksicht genommen? Er hat den DFB-Pokal vermarktet mit ARD/ZDF, zu dem Zeitpunkt hatten wir noch keinen Free-TV-Sender. Mit höchsten Problemen haben wir im Sommer 2003 die ARD gewinnen können.»

Unter der Woche hatte bereits Liga-Präsident Werner Hackmann mit seiner Aussage Aufsehen erregt, wonach künftig eine Vorverlegung der Samstagspiele von 15.30 Uhr auf die Mittagszeit nicht ausgeschlossen sei.

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