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Weyerhaeuser: Feindliche Übernahme von Willamette

Weyerhaeuser plant eine feindliche Übernahme. Der drittgrößte Hersteller von Holzprodukten bietet den Aktionären seines Konkurrenten Willamette Industries 7,1 Milliarden Dollar und damit 48 Dollar pro Aktie.

Das Management von Willamette hatte vor einiger Zeit ein Übernahmeangebot abgelehnt. Nach Angaben von Analysten könnte der Versuch einer feindlichen Übernahme, Willamette dazu bewegen, die Offerte noch einmal zu überdenken. Analystin Anna Torma von Merrill Lynch schätzt den Wert des Unternehmens auf 52 Dollar pro Aktie. Kommt die Akquisition zustande, wird Weyerhaeuser 1,7 Milliarden Schulden von Willamette übernehmen. Das Unternehmen erhofft sich höhere Gewinne pro Aktie und einen größeren Cash Flow im ersten Jahr nach der Übernahme.



Beide Firmen produzieren Papier und Bauhölzer. Unternehmen des Sektors vereinen Produktionsanlagen und schließen Werke, da Preise für Bauholz im vergangenen Jahr um 30 Prozent gefallen sind. Von einer Übernahme seines Konkurrenten verspricht sich Weyerhäuser ein ausgewogeneres Angebot. Willamette hat sich insbesondere auf die Produktion von Bau- und Sperrhölzern sowie Computer- und Kopierpapier spezialisiert.



Die Aktien von Willamette fielen am Mittwoch, Weyerhaueser konnten dagegen zulegen.

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