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Whirlpool: Waschgang eingelegt

Es gibt Neues für die begeisterten Hausfrauen und Hausmänner unter den Anlegern. Whirlpool, die Nummer Eins unter den Herstellern für elektrische Haushaltsgeräte in den USA, übertraf die durchschnittlichen Gewinnerwartungen von 1,30 Cents pro Aktie um drei Cents.

Dennoch lag der Gewinn von 88 Millionen Dollar im zweiten Quartal 22 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Doch gegenüber der Konkurrenz ist das internationale Unternehmen bei der schwachen Marktlage und dem starken Dollar vergleichsweise besser weg gekommen. Rivale Maytag büßte mehr als die Hälfte der Gewinne ein. Die Kosten für die Umstrukturierung und die Entlassung von zehn Prozent der Arbeitskräfte haben kräftig auf die Ergebnisse des Konzerns gedrückt. Durch die Verschlankung will sich Whirlpool jährlich bis zu 70 Millionen Dollar einsparen zu können.

Obwohl die Gewinne zu wünschen übrig ließen, kann sich der Konzern über eine stabile Umsatzentwicklung freuen. Der Absatz hat sich im Vergleich zum Vorjahresquartal nicht verändert. Das Umsatzvolumen betrug rund drei Milliarden Dollar.

Nach der Umstrukturierung sieht Whirlpool die Zukunft positiv. Für das dritte Quartal erwartet der Konzern ein Gewinnwachstum von zehn bis 15 Prozent. Die Aktie von Whirlpool notiert zu den Mittagsstunden im Plus.

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