Wichtige Verhandlungspartner sind im Urlaub
Kirch-Media-Verkauf kommt nur stockend voran

Der Verkauf der insolventen Kirch-Media kommt nur stockend voran. Die Versteigerung sei bisher nicht sehr glücklich verlaufen, hieß es am Montag bei einer Gläubigerbank.

dpa/HB FRANKFURT/MÜNCHEN. Es sei fraglich, ob der Verkauf wie geplant Ende August oder Anfang September abgeschlossen werden könne. Wahrscheinlicher sei, dass frühestens Mitte September eine Lösung gefunden werde. Wichtige Verhandlungspartner befinden sich derzeit im Sommerurlaub.

In Finanzkreisen kommt wegen des schleppenden Verlaufs der Versteigerung zunehmend Kritik an der Investmentbank UBS Warburg und an der Kirch-Media-Geschäftsführung auf. UBS organisiert den Verkauf.

Derzeit befindet sich die Versteigerung in der zweiten Phase. Drei ausgewählte Bieter dürfen einen genaueren Blick in die Bücher werfen. Unklar ist nach Angaben aus Finanzkreisen weiterhin, ob auch die Verlage Bauer und Springer eine erweiterte Due Diligence vornehmen dürfen. Das Konsortium um die beiden Verlage kam bei einer geheimen Abstimmung nicht in die zweite Runde der Versteigerung. Das Gebot von 1,4 Mrd. Euro ist dem Gläubigerausschuss zu niedrig. Allerdings gelten Springer und Bauer grundsätzlich als gute Lösung. Daher erhält das Konsortium möglicherweise dennoch Einblick in die Bücher.

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