Wichtiger Zeuge wird festgehalten
In den USA wächst Angst vor Anschlägen mit Biowaffen

Aus Angst vor Terroranschlägen mit biologischen oder chemischen Kampfstoffen soll nach US-Medienberichten in den Vereinigten Staaten die Verwendung von Agrarflugzeugen zur Schädlingsbekämpfung weiter eingeschränkt werden.

afp WASHINGTON. Wie der US-Nachrichtensender CNN am Montag berichtete, warnte die US-Bundespolizei FBI vor einer möglichen Verwendung dieser Maschinen als Terrorwaffen, nachdem bei einem Festgenommenen ein Handbuch über derartige Flugzeuge gefunden wurde.

Der Mann werde als wichtiger Zeuge im Zusammenhang mit den Terroranschlägen am 11. September festgehalten. Vergangene Woche hatte das FBI einen Stopp für Schädlingsbekämpfung aus der Luft verhängt. Über weitere Maßnahmen machte die Polizeibehörde keine genauen Angaben. US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld schloss am Sonntag nicht aus, dass Terroristen Angriffe mit chemischen oder biologischen Waffen planen.

Nach einem Bericht der "Washington Post" wollten Anfang des Jahres mehrere mutmaßlich aus dem Nahen Osten stammende Männer an einer Flugschule im US-Bundesstaat Florida die Bedienung von Flugzeugen zur Schädlingsbekämpfung erlernen. Die Männer seien insbesondere an der Reichweite der Maschinen und an deren Ladekapazität für Giftstoffe interessiert gewesen. Einer der Männer sei von Flughafenmitarbeitern als Mohammed Atta identifiziert worden. Der 33-jährige Ägypter soll am 11. September eine Passagiermaschine ins New Yorker World Trade Center gesteuert haben.

Einem weiteren Zeitungsbericht zufolge gaben die Behörden auch an Fuhrunternehmen Warnungen aus. Demnach sollen Fahrer künftig bei der Verladung chemischer und radioaktiver Abfälle sowie biologischer Substanzen verstärkt auf verdächtige Aktivitäten achten.

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