Wichtigste Infrastrukturkosten vorerst gesichert
4,1 Millionen Euro Soforthilfe für Cargolifter

Nach langem Hin und Her hat sich das Land Brandenburg nun doch erbarmt und dem insolventen Luftschiffbauer Cargolifter AG eine Soforthilfe zugesagt - in Höhe von 4,15 Millionen Euro für die nächsten sechs Monate.

Reuters BERLIN. Die Regierung teilte nach einer Kabinettsitzung am Dienstag in Potsdam mit, mit dem so genannten Massekredit seien die wichtigsten Infrastrukturkosten vorerst gesichert. Zudem könne die Arbeit an Projekten in den nächsten zwei Monaten fortgesetzt werden. Der vorläufige Insolvenzverwalter von Cargolifter, Rolf-Dieter Mönning, könne ferner eine tragfähige Umstrukturierung des Unternehmens prüfen.

Mönning hatte die Soforthilfe beantragt, um einen Teil der Geschäfte vorerst fortsetzen zu können. Mönning hatte den Antrag damit begründet, mehr Zeit für die Entwicklung eines "Fortführungskonzeptes" für Cargolifter zu benötigen. Cargolifter hatte Anfang Juni wegen Zahlungsunfähigkeit Insolvenz beantragt. Seitdem haben mehrere Tochtergesellschaften ebenfalls Insolvenzantrag gestellt.

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