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Wie die Berater arbeiten

ina DÜSSELDORF. Das klassische Geschäftsfeld der etablierten Consultants ist die Suche einer passenden Investmentgesellschaft im Auftrag eines institutionellen Anlegers, beispielsweise einer Versicherung, einer Altersvorsorgeeinrichtung oder eines Unternehmens.

Dieser Kunde will einen Vermögensverwaltungsauftrag ("Mandat") für eine bestimmte Vermögensklasse vergeben, etwa europäische Standardaktien. Bis zur Mandatsvergabe wird ein beratungsintensiver und mehrstufiger Entscheidungsprozess durchlaufen. Der Consultant startet mit einer Vorauswahl potenzieller Adressen auf Basis einer Datenbank ("Long List").

Es folgt eine Eingrenzung der Kandidaten über einen spezifischen Fragebogen, den jeder Asset-Manager beantworten muss. Es geht insbesondere um die Anlagephilosophie, den Entscheidungsprozess, die Firmenorganisation, das Personal und die Performance.

Später folgen Präsentationen der in die engere Auswahl kommenden Kandidaten vor dem Anleger und dessen Consultant ("Beauty Contest"). Am Ende erhält einer der Asset-Manager den Zuschlag für das Mandat.

Consultants arbeiten auch auf anderen Feldern. Sie bieten beispielsweise Beratung zur passenden Aufteilung der Gelder auf verschiedene Vermögensklassen ("Asset Allocation") oder zur Abgleichung zukünftiger Einnahmeströme und Verpflichtungen ("Asset-Liability-Management") an.

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