Wie drei Zubehörhersteller den Übergang zur digitalen Fotografie gemeistert haben: Sigma, Metz und B+W
Anpassungsfähige Spezialisten

Der Wandel vom analogen zum digitalen Fotografieren hat nicht nur für die Kameraindustrie einen großen Umbruch bedeutet. Auch die Zubehörhersteller mussten sich auf die Pixelschwemme einstellen. Drei erfolgreiche Beispiele.

Turbulente Jahre liegen hinter Harald Bauer. Die rasante Entwicklung hin zum digitalen Fotoapparat hat dem deutschen Kundendienstleiter des weltgrößten Objektivherstellers Sigma eine Menge Arbeit beschert. Denn die Geschäfte laufen bestens seit die Kamerahersteller erschwingliche digitale Spiegelreflexkameras herausgebracht haben: "Das hat dem gesättigten Markt neuen Schwung gegeben. Viele Fotografen haben ihren alten Objektivpark modernisiert."

Digitale Kameras stellen höhere Ansprüche an die Objektive als ihre analogen Brüder. So müssen die Lichtstrahlen möglichst gerade auf die Chips fallen, um scharfe Aufnahmen zu bekommen - eine Eigenheit, auf die viele alte Objektive nicht eingestellt sind. Das japanische Unternehmen Sigma reagierte prompt und entwickelte entsprechende Optiken. Ebenfalls neu im Programm sind Objektive, die auf die zumeist kleinen Sensoren der digitalen Spiegelreflexkameras ausgelegt sind. Weil das Objektiv weniger Fläche als bei einem Kleinbild-Negativ ausleuchten muss, kann es leichter und kompakter konstruiert werden.

Was aber war vor gut zwei Jahren, als die digitalen Spiegelreflexkameras noch unerschwinglich teuer waren? Viele Besitzer einer analogen Spiegelreflexkamera schwenkten damals auf kompakte Digitalkameras mit fest eingebauter Optik um. "Wir haben nicht weniger Objektive verkauft als vorher", beteuert Bauer, "allerdings haben viele Kunden die langjährigen Verkaufsschlager Superzooms verschmäht und zum Beispiel zu hochwertigen Makroobjektiven gegriffen."

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