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Wie John Lennon und Paul McCartney

Zwei Bücher heizen in Großbritannien die Diskussion über das Verhältnis zwischen Tony Blair und Gordon Brown an

Niemand in Deutschland käme wohl auf die Idee, ein Buch über die Beziehung zwischen Bundeskanzler Gerhard Schröder und Finanzminister Hans Eichel zu veröffentlichen. Zu einseitig sind die Machtverhältnisse, zu uninteressant auch wenigstens die eine Hälfte des Sujets.

In Großbritannien dagegen gibt es seit Jahren innenpolitisch kaum ein spannenderes Thema als das Verhältnis zwischen Premierminister Tony Blair und seinem Schatzkanzler Gordon Brown. Selbst Popgrößen diskutieren inzwischen mit. So verglich der irische Sänger Bono von U2 auf dem Labour-Parteitag vor wenigen Wochen die Rivalität der beiden mit der der Beatles- Köpfe John Lennon und Paul McCartney.

Prädikate gibt es viele: Doppelspitze, politische Ehe, Rivalen, Väter des Erfolgs von New Labour. Keines wird aber der komplexen Beziehung der wichtigsten britischen Politiker der vergangenen Jahre gerecht - der Beziehung zwischen dem Rechtsanwalt mit gehobener Mittelklasse-Herkunft (Blair) und dem prinzipientreuen Sohn eines Predigers (Brown).

Zwei Bücher bereichern nun das Spektrum der Interpretation: "Off Whitehall" von Derek Scott bringt zum ersten Mal Details eines Insiders aus dem Machtzentrum Downing Street. "Gordon Brown" von Tom Bower enthüllt vor allem Einzelheiten über die Persönlichkeit des Schatzkanzlers.

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