Wieder als sicherer Hafen im Visier der Anleger
Gold in Europa weiter gut gestützt

Gold ist am Montag im europäischen Handel etwas von den Höchstständen der letzten Woche zurückgekommen, hat sich jedoch weiter gut unterstützt gezeigt.

Reuters LONDON/ZÜRICH. Die Kriegsängste sowie der anhaltend schwache Dollar würden den Status des Metalles als sicherer Hafen weiter hervor heben und risikoscheue Anleger auf den Plan rufen, sagten Händler.

Trotz der leichten Gewinnmitnahmen zum Schluss hat Gold im zu Ende gehenden Jahr rund einen Viertel an Wert gewonnen. Damit war das Metall 2002 eine der am meisten Gewinn bringenden Anlagen. Geholfen haben dem gelben Metall insbesondere die Spannungen im Nahen Osten und um Irak, die Terroranschläge, der schwache Dollar sowie die Verluste an den Aktienmärkten. Das Londoner Nachmittagsfixing erfolgte bei 347,20 Dollar je Feinunze Gold nach 348,50 Dollar am Morgen. Am Freitag wurde das Metall bei 349,30 Dollar auf dem höchsten Stand seit April 1997 gefixt. Am Spotmarkt wurde für Gold zum europäischen Handelsschluss 347,20/347,80 Dollar bezahlt nach 348,90/349,50 Dollar am Freitagabend in New York.

Gold dürfte angesichts der geopolitischen Spannungen weiter in der Bandbreite von 335 bis 355 Dollar gehandelt werden, sagte ein Marktteilnehmer.

Silber notierte bei 4,67/4,69 Dollar nach 4,70/4,72 Dollar zum New Yorker Schluss am Freitag. Platin verteuerte sich auf 600,50/605,50 von 593,60/598,60 Dollar, Palladium war wenig verändert bei 235,50/243,50 Dollar nach 234,75/242,75 Dollar.

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