Wieder gestiegen
Euro steigt in Frankfurt über 90 US-Cent

Händler zahlten am Frankfurter Markt um 09.00 Uhr 0,9010 $ für die Gemeinschaftswährung. Ein $ kostete damit 2,1712 DM.

dpa/rtr FRANKFURT/MAIN. Der Euro ist am Montagmorgen über die Marke von 90 US-Cents gestiegen. Händler zahlten am Frankfurter Markt um 09.00 Uhr 0,9010 $ für die Gemeinschaftswährung. Ein $ kostete damit 2,1712 DM.

Der Euro hatte bereits in der Nacht an der asiatischen Leitbörse in Tokio fester tendiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag auf 0,8984 $ festgesetzt.

Weitere Gewinne gegenüber dem Yen

"Der Euro wird weitere Gewinne gegenüber dem Yen verzeichnen, weil dies unter den drei wichtigsten Währungen die stärkste und die schwächste sind," sagte Takayuki Togawa von der Tokai Bank. Saisonale Faktoren und das anstehende Treffen des für die US-Geldpolitik verantwortlichen Ofenmarktausschusses der Fed (FOMC) sorgten zudem dafür, dass die Märkte weltweit relativ dünn seien. Die Akteure hielten sich überwiegend vom Geschehen zurück.

Im Tagesverlauf wird der künftige US-Präsident George W. Bush nach republikanischen Angaben mit Fed-Chef Alan Greenspan über die US-Wirtschaft sprechen. Der künftige US-Vizepräsident Dick Cheney hatte am Sonnatg gesagt, man wolle sehr eng mit dem Notenbankchef zusammen arbeiten.

Prognose: US-Notenbank senkt die Zinsen

Vor Treffen des FOMC am Dienstag gingen die Marktteilnehmer auf Grund der in letzter Zeit durchweg auf eine Abkühlung hinweisenden US-Konjunkturdaten überwiegend davon aus, dass die US-Notenbank Fed bald die Zinsen senkt. Zudem gingen die Anleger nahezu einhellig davon aus, dass die Fed bereits am 19. Dezember eine neutralere Haltung einnehmen werde, nachdem sie zuvor mit ihren deutlichen Inflationswarnungen eher eine straffe geldpolitische Haltung eingenommen hatte. Diese Hoffnung hatte Fed-Chef Alan Greenspan in seiner Rede am 5. Dezember geweckt, in der er auf die deutliche Abkühlung der Konjunktur hingewiesen hatte.

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