Wiedereröffnung der Wall Street
US-Unternehmen kaufen eigene Aktien auf niedrigem Niveau

dpa-afx FRANKFURT. Zahlreiche US-Unternehmen haben am Montag vor Wiedereröffnung des Handels an der Wall Street angekündigt, vermehrt eigene Aktien zurückzukaufen. Auf diese Weise wollen sie nach eigenen Angaben ihrer Zuversicht Ausdruck verleihen, dass die für den heutigen Handelstag erwarteten massiven Kursverluste nicht von nachhaltiger Dauer sein werden.

Bereits am Freitag vergangener Woche hatte der Aufsichtsrat des US-Chipherstellers Cisco Systems ein von der Unternehmensführung geplantes Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 3 Mrd. US-Dollar genehmigt. Wie das in Kalifornien ansässige Unternehmen mitteilte, solle der Rückkauf ohne Verzögerungen nach Wiederaufnahme des US-Handels starten.

Der Chiphersteller Intel und auch General Electric kündigten am Montag eine Ausweitung ihrer Aktienrückkaufprogramme an. Der Intel-Aufsichtsrat stimmte einer Erweiterung des schon bestehenden Rückkaufprogramms auf 300 Mill. Aktien zu. Auch der Daten-Kommunikations-Spezialist 3-Com will eigene Aktien zurückkaufen.

Die beiden US-amerikanischen Finanzdienstleister Morgan Stanley Dean Witter und FleetBoston Financial Corp wollen die niedrigen Kurse ebenfalls nutzen. Morgan Stanley kündigte an, für etwa 1 Mrd. USD Papiere zurückzukaufen. Fleet-Boston will für 4 Mrd. USD eigene Aktien erwerben.

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